Demastur

Demastur, Wächter von Celestrias, ist ein strahlender Kämpfer für das Gute. Er, der als Schwert der Aufrechten unter den Sterblichen bekannt ist, ist ein strahlendes Symbol für Demut und Gerechtigkeit. Es war stets Demasturs Aufgabe, die Ebenen des Lichts vor dem Bösen zu schützen und so ist sein Gefolge auf allen drei Schichten der Goldenen Ebenen anzutreffen.
Demastur litt sehr, als seine Schwester Dominas mehr und mehr dem fanatischen Glauben an die Ordnung verfiel und so dem Guten entsagte.
Der Kampf, den die beiden Engel führten, nachdem Demastur den teuflischen Plan seiner Schwester vereitelte, war legendär.
Demastur, der als der Stärkere des Geschwisterpaares gilt, scheute sich, die fehlgeleitete Dominas zu verletzen und so siegte die Schwester, indem sie ihm eine schreckliche Wunde zufügte.
Diese Wunde, die sich über Demasturs ganze Brust zog, blutet noch heute und es heißt, sie würde sich erst schließen, wenn Dominas selbst ihren Bruder heilen und Frieden mit ihm schließen würde.
Doch dieses Ereignis scheint in weiter Ferne zu liegen, denn beide Erzengel führen eine erbitterte Feindschaft. Sie belauern sich gegenseitig und die Bewohner der Ebenen des Lichts fürchten, daß Krieg unter den Engeln ausbrechen könnte, wenn Dominas es wagen würde, mit ihrem Gefolge auf die Ebenen des Lichts zurückzukehren.
Doch neben seiner Schwester ist Baldaskhan, der Herrscher des Feurigen Abgrunds, Demasturs bitterster Feind.
Schon mehrmals hat der Erzengel mit seiner Gefolgschaft die Höllenstadt Dis belagert. In jüngster Zeit scheint der Erzengel sich mit seinen Kriegen gegen den feurigen Abgrund jedoch zurückzuhalten. Möglicherweise fürchtet er, ein erneuter Krieg könne ein Bündnis zwischen seinen beiden Feinden herbeiführen. Vielleicht befolgt er aber auch nur dem Befehl Raziels, der er treu ergeben ist.
Demastur hat Festungen auf allen drei Schichten der Ebenen des Lichts und ist möglicherweise der Erzengel, mit dem zahlreichsten Gefolge.

In Demasturs Festung auf Celestrias lebt Barandinus, der einzige Gott, der auf der höchsten Schicht der Ebene verbleiben durfte. Eine enge Freundschaft verbindet Demastur und den Gott und es ist nur dem Eingreifen des Erzengels zu verdanken, daß Barandinus am Tag des Aufruhrs nicht zusammen mit den anderen Göttern des Pantheons verstoßen wurde.
Demastur verbringt jedoch die meiste Zeit auf seinem Wolkenschloss Trizaphyr, das über Illuminaris schwebt und von wo aus er die Grenzen der Ebene bewacht.
Auch der größte Teil seines gewaltigen Gefolges weilt hier – jederzeit bereit, den Horden des Bösen entgegen zu treten, die durch eines der zahlreichen Portale in der Wildnis der Ebene hervorbrechen könnten.
Demastur erscheint als kräftiger Engel von jugendlicher Schönheit, doch die beständig blutende Wunde auf seiner Brust verleiht ihm ein unheimliches Äußeres. Geschichten zufolge hat das Blut des Erzengels die heilige Eigenschaft besitzt, alle gewöhnlichen Wunden und Krankheiten mit nur einem Tropfen zu heilen.
Demastur hat die Augen eines Raubvogels, mit denen er stets alle Ebenen des Lichts überblicken und jeden Ort darauf betrachten kann – selbst von anderen Ebenen aus. Es heißt, kaum etwas könne seiner Aufmerksamkeit entgehen und daß die Ebenen des Lichts erst dann fallen werden, wenn Demastur sein Augenlicht verloren hat.

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