Der Pakt der Ordnung

Die Legende vom Pakt der Ordnung existiert in unzähligen Variationen und nahezu jede Religion Angraenors predigt eine andere Version dieser Ereignisse.
Einig sind sich die Priester der meisten Götter, daß der Pakt der Ordnung das Gefüge des Multiversum so geformt hat, wie es noch heute ist.
Im Folgenden findet sich die Version der Legende, wie sie in den Schriften des Terkis-Ordens verzeichnet ist.


„Es scheint unmöglich zu sagen, was zuerst da war, die Götter oder die Materie, doch es scheint einleuchtend, daß alles begann, als beides zu einander fand.
Am Anfang - und sogar davor - war Chaos alles, was existierte.
Saluku war der erste der neugeborenen Götter, der zu Bewusstsein fand und mit ihm erwachten die Dämonen, lebendige Manifestationen des Chaos, denn Chaos war seine urgewaltige Natur.
Die Zeit hatte noch nicht begonnen und so bekämpften sich die Dämonen über einen unvorstellbaren Zeitraum untereinander in einem Strudel der Unordnung.
Doch der Zustand rohen Chaos war unerträglich für das Universum und so erwachte eine Kraft, es zu bekämpfen – die Macht der Ordnung.
Die rechtschaffenen Götter, allen voran Krom, erwachten und nahmen den Kampf gegen die Dämonen auf.
Sie kleideten sich in Rüstungen aus reiner, strahlender Stabilität und führten Waffen geschmiedet aus Idealen.
Nachdem die Schlacht über unzählbare Äonen wütete, verspürten die rechtschaffenen Götter das Bedürfnis, den Fortschritt ihrer Bemühungen zu betrachten.
Sie ersannen Zahlen, um die Anzahl erschlagener Gegner zu überschauen und sie erweckten Barnazul, die Schlange der Zeit, um zu ergründen, wie lang es bis zum Sieg dauern würde.
Und allmählich begann den rechtschaffenen Göttern zu dämmern, daß die Zahl der Dämonen, die Saluku ihnen entgegen warf, unendlich war.
Des Kampfes müde sehnten sie sich nach neuen Aufgaben, wie der Erschaffung von Welten und intelligentem Leben und so erschufen sie geflügelte Krieger von strahlender Schönheit um ihnen zu dienen und ihre göttliche Magie zu wirken, sowohl im Kampf gegen die Dämonen, als auch in den neu geschaffenen Welten des Multiversums.
Diese Wesen, prächtig in ihrer Vielfalt, wurden Erzengel genannt.
Groß war ihre Zahl und edel ihr Geschlecht, das Helden wie Mikhail, die wachsame Raziel und den edlen Garviel hervorbrachte.
Der mutigste, zäheste, grimmigste und schönste dieser Engel war Baldaskhan.
Er erschlug mehr Dämonen als jeder andere seiner Art und sogar mehr, als jede Gottheit. Er war der strahlendste Held der jungen Zeit."

"Doch als die Äonen vergingen und der Kampf gegen das Chaos endlos tobte, begannen Baldaskhan und einige seiner glorreichen Gefährten einige der Eigenschaften ihrer Feinde anzunehmen, um diese noch wirkungsvoller zu bekämpfen.
Allmählich verwandelte sich ihre Schönheit in Hässlichkeit und die Götter und die anderen Erzengel begannen, sie zu fürchten.
Während die unbefleckten Erzengel sich bei ihrem Kampf gegen das Chaos von Gnade und Barmherzigkeit leiten ließen, zogen Baldaskhan Krieger mit Erbarmungslosigkeit und Blutdurst ins Feld - im Namen der himmlischen Ordnung.
Schon damals merkten die Erzengel, daß mehr die Wesen der Schöpung unterschied als nur Chaos und Ordnung, doch die Götter wollten von diesen Gedanken nichts wissen.
Schließlich verlangten die Bewohner der Ebenen des Lichts von den rechtschaffenen Göttern Baldaskhan und die furchterregendsten seiner Engel zu verbannen.
Und so wurde Baldaskhan in Ketten gelegt und vor Krom, dem Führer der rechtschaffenen Götter, geführt, damit dieser über ihn richte.
Der Finsterste der Engel stellte sich aufrichtig den Vorwürfen und zitierte von den Tafeln der Ordnung, an deren Erschaffung er selbst beteiligt war.
„Die oberste Pflicht der Ordnung ist es, das Chaos zu vernichten“, sprach er, „und niemand hat diese Pflicht besser erfüllt, als ich!“.
„Du hast Krieg geführt und Du hast ihn gut geführt“, räumte der Herr der Götter ein, „doch du und die deinen haben sich vergiftet und wir fürchten, daß dieser Schatten auch uns befallen könnte. Wir wünschen, daß ihr uns verlasst.“.
Baldaskhan lächelte und der Rauch von tausend Schlachtfeldern stieg von seinen Lippen auf.
„Als Herr dieser Schlachten solltest Du wissen, daß Krieg ein schmutziges Geschäft ist“, erwiderte der Engel und seine Stimme hallte über die Ebenen des Lichtes.
„Wir haben uns besudelt, damit eure Reinheit ungetrübt sein kann. Wir haben das Recht bewahrt und nicht gebrochen. Dafür darfst Du uns nicht vertreiben!“.
Die Götter traten zusammen um über das zu beraten, was sie gehört hatten.
Groß war ihre Bestürzung, als sie bemerkten, daß sie auf ihren Tafeln der Ordnung keine Entgegnungen für Baldaskhans Argumente fanden.
Der finstere Engel kannte die Gesetze besser, als sie selbst und er führte sie so sicher, wie sein Schwert."

"Mit dem Verlauf der Zeit wurde die Erscheinung von Baldaskhan und seinen Gefährten beunruhigender.
Reißzähne wuchsen aus ihren Mündern, ihre Zungen spalteten sich und sie begannen damit, ihre Leiber in züngelndes Feuer zu hüllen.
Die Götter erbauten neue Zitadellen, in höheren Sphären der noch jungen Ebenen, um ihnen zu entkommen, doch Baldaskhan und sein Gefolge drangen auch in diese ein und forderten alle Ehren und Privilegien, die ihnen als Helden der Ordnung rechtsgemäß zustanden.
Die rechtschaffenen Götter fühlten sich bedrängt, doch sie fanden keinen rechtschaffenen Weg, Baldaskhan und seine Horde aufzuhalten.
Und so zogen sich die Götter zu ihrer großen Aufgabe zurück - der Schöpfung der Sterblichen und blühender Welten, in denen diese Wesen leben konnten.
Doch als Dämonen begannen, in diese Welten vorzudringen, erging der Ruf an Baldaskhan und seine Krieger, die Bedrohung aufzuhalten.
Auch wenn die gierigen Horden des Feindes in diesen neuen Welten nicht einfacher zu bezwingen waren, als auf den Schlachtfeldern der Äußeren Ebenen, gelang es Baldaskhan und seinen dunklen Engeln Seite an Seite mit den unbefleckten Erzengeln doch, sie zu vertreiben.
Gemeinsam errichteten Götter und Engel Barrieren auf der Materiellen Ebene, um die Dämonen in Schach zu halten.
Sie bauten Mauern, warfen Gebirge auf, bedeckten Teile der Welten mit eisigen Einöden und begruben die Zugänge, die die Dämonen benutzt hatten, unter weiten Ozeanen.
So wurden die jungen Welten wie Baldaskhan und seine Artgenossen, narbig und hässlich gemacht, zu Gunsten der Ordnung.
Doch dann machten die rechtschaffenen Götter eine schreckliche Entdeckung…".

"Die Sterblichen, die sie erschaffen hatten – ihr Stolz und Freude – begannen umgehend damit, die Barrieren einzureißen.
Sie brachen Mauern, erklommen Berge und durchquerten Wüsten, um den Dämonen Zugang zu verschaffen.
Nach ihrer Rückkehr auf die Materielle Ebene wüteten die Dämonen und zerstörten ein irdisches Paradies nach dem anderen.
Die Götter waren zornig, doch gleichzeitig verwirrt.
„Warum tun sie uns das an?“, fragten sie sich.
„Ich habe Gebirge errichtet und meine Zwerge zu ihrem Schutz erschaffen“, donnerte Aulet, „warum graben sie sich hinab bis in die dämonischen Höhlen?“.
Die Götter klagten und jammerten, bis Baldaskhan mit der Antwort auf ihre Fragen zu ihnen kam.
„Eure Sterblichen tun dies, weil ihr ihnen einen freien Willen gabt.“.
„Natürlich taten wir das!“, sprachen die Götter, „Ohne freien Willen ist die Entscheidung, der Ordnung zu folgen, bedeutungslos!“.
„In der Tat“, entgegnete Baldaskhan und zerquetschte ein Insekt, das aus seinem feuerroten Bart gekrochen kam.
„Sie sind neugierige Kreaturen, diese Sterblichen, und die Dämonen versprachen ihnen Freiheit, Macht und Reichtum. Bald werden sie lernen, daß diese Versprechen die Werkzeuge reiner Anarchie sind und ihre einzige Freiheit in den Reichen der Dämonen ihr eigener Tod sein wird. Doch dann wird es zu spät für sie sein. Ihr könnt weitere Welten erschaffen und mehr Sterbliche, um diese zu bevölkern, doch, und das verspreche ich euch, das selbe wird wieder und wieder geschehen!“.
Als die Götter die Wahrheit in den Worten des dunklen Engels erkannten, waren sie niedergeschlagen und versanken in Verzweiflung.
„Ich habe die Lösung, die euch fehlt“, versprach Baldaskhan, „eine, die euren Sterblichen den freien Willen bewahrt, den ihr ihnen so großzügig geschenkt habt. Das Problem ist folgendes“, fuhr der Engel fort, „eure Ordnung ist von freiwilligem Gehorsam. Ihr befehlt euren Sterblichen dem Chaos zu entsagen, doch was geschieht, wenn sie euch nicht gehorchen?“.
Die Götter hatten keine Antwort.
„Wir sind ihre Schöpfer“, klagte Kreevalta, „natürlich sollten sie unseren Gesetzen folgen!“.
„Natürlich sollten sie“, antwortete Baldaskhan und verbeugte sich galant vor der schönen Göttin, „doch sie tun es nicht, denn es kann keine Ordnung geben ohne Strafe!“.
„Strafe?“, murmelte die Gesellschaft der Gottheiten.
„Was ist diese Strafe, von der du sprichst, Engel?“.
Baldaskhan zog sie aus ihrer Scheide.
Zu dieser Zeit hatte Strafe die Gestalt eines mächtigen Schwertes, doch seitdem hatte sie mannigfaltige Formen.
„Ich habe diesen Gegenstand für euch als allmächtige Waffe der Ordnung geschaffen“, verkündete der dunkle Engel.
„Wenn die Ordnung gebrochen wird, müssen die Übeltäter leiden, als Warnung für andere.
So können die Sterblichen wählen zwischen dem Paradies rechtmäßigen Handelns und den Qualen der Boshaftigkeit.
Einige werden Strafen erleiden, damit die Mehrheit die Folgen des Rechtsbruchs erkennen kann!“.
Die Götter waren beunruhigt durch diese Verkündung, doch wie immer konnten sie keinen Fehler in der Logik ihres Vorkämpfers erkennen.
Wie konnte von den Sterblichen erwartet werden, daß sie die Tugend wählen, wenn Böses ungestraft blieb?
Einer der jungen Götter, Tornus, trat vor und verkündete: „Vergeltung sei der Grundstein, auf dem wir das Gesetz der Ordnung errichten!“.
Und er ergriff das Zepter der Unfehlbarkeit und richtete fortan über die Taten der Sterblichen…".

"An diesem Tage erkannten die Götter, daß Ordnung und Chaos nicht die einzigen Grundsätze im Multiversum; auch Gut und Böse waren Kräfte von Einfluss.
Und die Götter begannen, einander mit anderen Augen zu betrachten und sie sonderten sich von einander ab und ihre Gemeinschaft zerfiel…
Sie zerstritten sich und nur wenige verblieben an Kroms Seite in den Hallen der Zusammenkunft.
Gottheiten wie Szinderis und Gondrakuul begannen, Baldaskhan und sein Gefolge zu hofieren und ihnen Obhut zu bieten, während Krom und sein Gefolge sich noch mehr von ihnen zurückzog.
Und sie erließen die neuen Gesetze und sandten ihre Priesterschaft durch die Länder der Sterblichen um zu verkünden, daß von nun an die Strafe für Sünde ewige Qualen sei.
Die Götter waren zufrieden mit ihrem Werk, denn sie glaubten, daß alle Sterblichen gehorchen würden und niemand bestraft werden müsse.
Doch mehr und mehr strömten Seelen in die Ebenen des Lichts, die den Gestank der Verderbnis an sich trugen.
Baldaskhan, Gristaphikos, Xylosthramyr und die anderen finsteren Engel schritten zu Werk und vollzogen die rechtmäßigen Bestrafungen.
Sie häuteten die Sünder, verbrannten und pfählten ihre unsterblichen Seelen und das Gekreische der Verdammten hallte durch die Himmel.
Die Blumen in den göttlichen Gärten trieften vor Blut…
Die Götter der Ordnung wandten ihre Blicke ab und versuchten ihr Gehör zu verschließen, doch sie konnten das Grauen nicht ertragen.
Die guten Erzengel flehten ihre Schöpfer an einzugreifen.
Und erneut ließen sie Baldaskhan in Ketten legen und erneut beschuldigten sie ihn, gegen ihre Ordnung verstoßen zu haben.
„Ich habe lediglich ausgeführt, was eure Gesetze verheißen“, erklärte der Engel und Stolz erhellte sein Angesicht.
Erneut mussten die Götter eingestehen, daß Baldaskhan im Recht war.
„Doch ich habe ein Angebot für euch“, fuhr der dunkle Engel fort.
„Ihr wünscht die Gesetze aufrecht zu halten, doch es ist nicht euer Wunsch, Zeugen der Konsequenzen zu sein. Nun, um eure feinfühligen Empfindungen nicht in Aufruhr zu versetzen, werden wir unsere Aufgabe anderswo verrichten.
Wir werden eine perfekte Hölle für euch errichten.
Ihr werdet ihre Nutznießer sein, doch müsst niemals eure Blicke auf sie richten…
Und dort wird unsere Heimat sein!“
Baldaskhans lenkte ihre Aufmerksamkeit auf ein fernes, gestaltloses Land, welches heute Szindriskaar, der Feurige Abgrund, genannt wird.
Die Götter frohlockten.
„Errichtet dort eure Hölle!“, geboten die rechtschaffenen Götter und sie waren erleichtert über den bevorstehenden Abschied des dunklen Engels und seinem Gefolge.
„Nichts wäre mir ein größeres Vergnügen“, lächelte Baldaskhan und in seiner kräftigen Hand erschien ein mächtiger, rotglühender Stab.
„Doch zuerst werden wir einen Pakt schließen…“.
„Einen Pakt?“ fragte Aulet misstrauisch.
„In der Tat.“ sagte Baldaskhan und er erschuf ein goldenes Dokument mit einem Wink seiner Hand.
„Es wäre zu eurem Nutzen, sicherzustellen, daß wir, während wir euer Werk in einem Reich verrichten, dem ihr eure Aufmerksamkeit nicht zuwenden wollen werdet, eurer Sache dienen können.
Diese Übereinkunft besiegelt das Schicksal verdammter Seelen und erlaubt uns, uns der Magie ihrer unsterblichen Seelen zu bedienen, um unsere Zauber zu sprechen und unsere Mächte zu wirken.“.
„Etwas an dem Klang eurer Worte missfällt mir“, entgegnete Aulet.
„Eure Bedenken sind nur allzu verständlich, oh Schöpfer des Zwergenvolkes“, beschwichtigte ihn Baldaskhan, „doch bedenkt, daß wir unsere Kräfte verlieren, wenn ihr euch abwendet und wir nicht mehr die Macht führen können, die ihr uns gewährtet.
Doch ich vermute, ihr werdet uns nicht zu unabhängigen Göttern erheben wollen…“.
„Ganz gewiss nicht!“, erzürnte sich Drosh, entsetzt von dem Gedanken.
Baldaskhan lächelte und überreichte den Göttern das Dokument.
„So wählt das geringere Übel und unterzeichnet einfach diesen Pakt.“.
Und so unterzeichneten die rechtschaffenen Götter die Übereinkunft, die die Grenzen der Hölle festlegte und das Schicksal verdammter Seelen besiegelte.
Dieses Dokument ist in den Welten der Sterblichen seither als Pakt der Ordnung bekannt.
Als es unterzeichnet war, begaben sich Baldaskhan, Aglistariev und die anderen aus seinem Gefolge nach Szindriskaar, welches damals eine bleiche, ungeformte Ebene war.
„Wohin hast Du uns geführt?“ klagte Gristaphikos.
„Dieser Ort ist trostlos!“, erzürnte sich Xylosthramyr, „ totes, nutzloses Land!“.
„Wartet ab!“, gebot Baldaskhan seinem Gefolge und er erläuterte ihnen seinen Plan.".

"Die Götter tugendhafter Ordnung schwelgten in ihren vom Schatten der düsteren Engel bereinigten, lichtdurchfluteten Himmeln, bis sie nach – selbst aus der Sicht Sterblicher – kurzer Zeit einen beunruhigenden Rückgang in der Zahl der Seelen bemerkten, die ihren Weg zu den Ebenen des Lichtes fanden.
Sie hielten Zwiesprache mit ihren Priesterschaften und erfuhren, daß Teufel die Seelen der Sterblichen korrumpierten und ihre Verdammnis herbeiführten, indem sie sie zum Bösen verleiteten.
Die Götter stellten eine Gesandtschaft zusammen, die sich unverzüglich auf den Weg nach Szindriskaar begab…
Zu ihrer Überraschung hatte sich die einst gestaltlose Ebene in ein gewaltiges, feuriges Reich monströser Qualen und Grausamkeiten verwandelt.
Sie entdeckten unzählige Seelen, die sich wanden vor Leid und sie wurden Zeuge wie diese Seelen in grauenhafte, hirnlose Monstren verwandelt wurden, um dann zu Armeen machtvoller Teufel heranzuwachsen.
„Was geht hier vor sich?“, fragte Drosh, als er vor Baldaskhan trat, der im tiefsten Abgrund der Ebene seine gewaltige Festung Magnabond errichtet hatte.
„Nun, ihr habt uns die Gabe gegeben, Seelen zu ernten“, erwiderte der Erzteufel,
„und um unsere Hölle zu errichten und die Aufgabe zu meistern, die uns gestellt wurde, mussten wir Wege finden, unsere Erträge zu vergrößern.“.
Ein teuflisches Lächeln huschte über die Züge des gefallenen Engels.
Der Gott der Ehre zog sein Langschwert und krachende Blitze zuckten durch die Festung Magnabond.
„Es ist Deine Aufgabe Verderbtheit zu bestrafen, nicht sie zu fördern!“, brüllte er im Zorn.
Doch Baldaskhan schaute nur schweigend auf den aufgebrachten Gott hinab.
„Ihr dummen, überheblichen Götter“, lachte der Prinz des Feurigen Abgrunds und giftige Fliegen krochen aus seinen prunkvollen Gewändern, „ihr hättet das Kleingedruckte lesen sollen…“.

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