Deva

Deva – die Ritter der Engelsvölker – gehören zu den mächtigsten Engeln.
Sie sind für ihre immense Weisheit, ihre Besonnenheit und ihren Mut bekannt. Man sagt ihnen nach, daß sie von edlem Gemüt und großer Barmherzigkeit sind.
Die Kaste der Deva stellt die höchsten Offiziere im Gefolge der Erzengel und in den Reihen der Himmlischen Heerscharen.
Nur die edelsten Helden, die sich durch Taten verdient machen, die selbst den Erzengeln Respekt abnötigen, werden in die Ränge der Deva berufen. Spielleiter-Hinweis: Errata
Zu dem Deva aus dem D&D Monsterhandbuch 3.5 (S. 110, dort Astraler Deva genannt) liegen Errata für Angraenor-Kampagnen vor.

Deva sind über die Jahrtausende recht selten geworden. Es heißt, daß nur einer unter tausend Engeln ein Deva ist.
Das Aussehen einer Deva entspricht nicht dem Bild, das die meisten Sterblichen von den mächtigen Engeln haben. Deva haben grasgrüne Haut und stets kahle Schädel. Ihre Züge sind von beeindruckender Perfektion und von einer Schönheit, die alles Sterbliche in den Schatten stellt. Deva haben mächtige, schneeweiße Schwingen, die für Sterbliche oft der einzige Anhaltspunkt dafür ist, daß die fremdartige Gestalt vor ihnen ein Engel ist.
Sie sind sehr groß und überragen selbst die größten Menschen noch um einen Kopf, sind aber stets von schlanker Gestalt, die ihre immense Körperkraft verbirgt.
Deva sind meist in edle Rüstungen gekleidet, die nicht selten aus purem Silber sind.

Neben ihren Aufgaben als Ritter der Engelsvölker und Wächter der Ebenen des Lichts und der heiligen Stätten, sehen Deva es als ihre Berufung, über die Sterblichen zu wachen und jene, die die Wege des Bösen beschreiten, zur Umkehr zu bewegen. Sie sind die großen Fürsprecher der Läuterung und glauben, daß jeder Sterbliche, der sich dem Bösen zugewandt hat oder mit Teufeln oder Dämonen paktiert, von der Fehlerhaftigkeit seines Denkens und seiner Weltsicht überzeugt und geläutert werden kann.
Nur Kreaturen, bei denen Böses und Chaos in deren Natur liegen (wie es bei Teufeln, Dämonen und Dravoten der Fall ist), sind in den Augen der Deva unbekehrbar und verloren. Deva sind bekannt dafür, mächtigen Sterblichen zu erscheinen, die mit dem Guten gebrochen haben, um sie vor dem Schicksal der Verdammnis zu bewahren.
Manche Deva helfen auch Sterblichen, die ihre Seele im Rahmen eines infernalischen Pakts an einen Teufel verschachert haben und diese Tat nun aufrichtig bereuen. Angeblich haben Deva die Macht, Sterbliche von einem solchen Pakt zu befreien, wenn sie den Käufer der Seele töten.
Dies tun sie jedoch nur äußerst selten, denn die Kräfte der Ordnung dulden derlei Ausnahmen nicht, die als Missachtung des Pakts der Ordnung angesehen und häufig hart bestraft werden. Glaubt ein Deva jedoch so fest an einen verdammten Sterblichen, daß er diese Folgen in Kauf nimmt und den Käufer der Seele tötet, verlangt er von dem erretteten Sterblichen stets das Erfüllen einer besonderen Aufgabe als Gegenleistung.
Diese Aufgabe verlangt dem Erretteten meist alles ab und ist auch als Prüfung zu sehen, ob der Errettete seinen Sinneswandel wahrhaftig vollzogen hat.
Nur Sterbliche, die mit großer Reue auf den Pakt zurückschauen und die begreifen, wie sehr sie in der Schuld des Deva stehen, können die gestellte Aufgabe bewältigen.

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