Die Klinge der Münze

Einer der bekanntesten Orden innerhalb der Kirche des Xor ist die Klinge der Münze.
Die Klinge der Münze, ca. 850 n.K. gegründet, hat ihren Sitz angeblich im Tempel des Xor in der Hafenstadt San Sarbesi, doch bestätigen kann das niemand; noch nicht einmal die Priesterschaft. Die Priester und Ritter der Klinge der Münze sind Anhänger des Goldenen Königs, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, jene zur Strecke zu bringen, die sich die Vorzüge der Zivilisation zu Nutze machen, um sich an Anderen zu bereichern, ohne die Gesetze der Ordnung zu achten. Diebe, Betrüger, Falschmünzer und ähnliche, zwielichtige Personen sind es, die von der Klinge der Münze zur Strecke gebracht werden. Da jedoch jeder Tempel des Xor gegen solche Elemente vorgeht und der Orden zu klein ist, um jeden kleinen und bedeutungslosen Verbrecher zu verfolgen, geht er nur gegen jene vor, deren Handeln die größte Gefahr für Wohlstand und Zivilisation darstellen. Die Klinge der Münze kämpft gegen Verbrecherorganisationen wie Diebesgilden, Vereinigungen korrupter Händler und Schmugglerbanden. Das organisierte Verbrechen ist den Ordensbrüdern und –Schwestern ein Dorn im Auge und sie verfolgen es, wo immer es sich zeigt. Der Orden führt einen erbitterten Krieg gegen Gilden wie die Dankende Hand und zwielichtige Handelshäuser wie die Klaue von Nostria oder die bornesischen Kreshh und seine Angehörigen unterscheiden sich sehr von den gewöhnlichen Priestern des Goldenen Königs. Das organisierte Verbrechen in den Reichen Angraenors ist ein gefährlicher Gegner und die Angehörigen des Ordens müssen mit großer Vorsicht und mit Bedacht vorgehen, wenn sie Erfolg haben wollen. Nicht selten müssen sie sich den selben Methoden bedienen wie der Feind und so verfügen viele der Ordensmitglieder über Stufen als Schurke oder Assassin. Angehörige des Ordens versuchen häufig, sich in diese verbrecherischen Zirkel einzuschleichen, um sie von Innen zu zerschlagen oder genug Beweise für ihr kriminelles Tun zu finden, um sie der Obrigkeit ausliefern zu können. Nicht selten bringen sie ihre Ziele jedoch selbst zur Strecke, denn in der Vergangenheit sind schon zu viele einflussreiche Verbrecher mit Hilfe korrupter Richter oder Herrscher in die Freiheit zurückgekehrt, um ihr übles Werk fortzuführen. Bei solchen Taten müssen sie nicht selten die Prinzipien der Ordnung verletzen, was sie jedoch als das kleinere Übel sehen. Vorsicht und Misstrauen sind ständige Begleiter eines Ordenspriesters und nicht selten das einzige, was sie vor dem sicheren Tod bewahrt. Die mächtigen Anführer krimineller Organisationen hassen den Orden und versuchen immer wieder, ihn auszuradieren. Oft hat der Orden böse Verluste zu beklagen, doch bisher ist es - trotz immenser Kopfgelder von mächtigen Diebesgilden und anderen Organisationen - nicht gelungen, ihn zu vernichten. Nur die fähigsten, überzeugtesten und mutigsten Priester Xors dürfen in seine Dienste treten, denn die Mitgliedschaft bedeutet, sein voriges Leben hinter sich zu lassen. Angehörige des Ordens müssen Familie, Freunde und ihre eigene Identität hinter sich lassen und streng nach den Vorsichtsmaßnahmen des Ordens leben, denn der Feind ist mächtig und skrupellos. Wenn Angehörige des Ordens Tempel besuchen, dann stets in subtiler Verkleidung, denn der Feind lauert nicht selten in den eigenen Reihen. Lediglich die Priester des Platin-Rangs, für die sich Xor selbst verbürgt, können mit der Klinge der Münze in Kontakt treten. Der Anführer des Ordens ist eine geheimnisvolle Person, die der Goldhenker genannt wird.
Das Symbol des Ordens ist ein goldener Pfeil, der eine blutige Münze durchschlägt.

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