Die Zitronenpriester

Dieser „Orden“ tauchte 995 n.K. erstmals im gwandalischen Meer auf. Es ist ein Bund von Priestern, die an ihren zitronenfarbenen Kutten und Masken zu erkennen sind und das Leben von Freibeutern führen. Sie sind bekannt für ihre oftmals brutalen Überfälle auf die Schiffe reicher Handelhäuser und wohlhabenden Familien. Einen großen Teil ihrer Beute überlassen sie scheinbar willkürlich und oft heimlich den Armen und Bedürftigen in den Regionen, die sie bereisen.
Besonders die Schiffe von Sklavenhändler aus Bornesh und Tandiak werden regelmäßig Opfer ihrer Überfälle. Befreite Sklaven setzen sie an bewohnten Küsten aus, offenbaren diesen Leuten jedoch niemals ihre Identität oder legen ihre Masken ab. Obwohl sie scheinbar überwiegend die Handelsrouten im Gwandalischen Meer heimsuchen, werden sie hin und wieder im Brodelnden Meer gesichtet. Ihre Zahl und ihr Heimathafen sind unbekannt, doch es scheinen überwiegend Menschen zu sein und ihre mächtige, göttliche Magie lässt keinen Zweifel, daß sie in Kroms Gunst stehen.
Es wird vermutet, daß der Orden der Zitronenpriester nicht gerade klein ist und über mehrere Schiffe verfügt, denn sie wurden schon häufiger nahezu parallel in unterschiedlichen, weit von einander entfernten Gewässern gesichtet. Die ganiordaeschen Piratenjäger des Goldenen Geschwaders - die die Zitronenpriester ungeachtet ihres Glaubens wie gewöhnliche Piraten jagen - halten es jedoch für möglich, daß es nur eine einzige Gruppe von Zitronenpriestern gibt, die mittels Portal-Magie (beispielsweise einem Sextant der Navir) große Entfernungen in kurzer Zeit zurücklegen kann.
Die meisten Orden der kromanischen Gottheiten lehnen die Praktiken der Zitronenpriester ab, es geht jedoch das Gerücht, daß einige Barandiner freundschaftliche Kontakte zu diesen religiösen Freibeutern halten und ihre Sache unterstützen.

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