Ferniten

Ferniten sind ein wildes Reitervolk, das die Steppen der Weidenländer und große Regionen des Zentralen Westens bewohnt. Ihre Vorfahren waren jene Enhaerianer, die in der Zeit der Qualen schreckliche Veränderungen erlitten, weil sie an der Anbetung ihres wahnsinnigen Gottkönigs Karvazon festhielten (siehe → Enhaerianer).
Während die meisten Enhaeri aus den gemarterten Länder Enhaeriens flohen, blieb ein Teil von ihnen zurück; fast überwiegend fanatische Anhänger des Wahnsinnigen, der die Götterstrafe über sein Reich gebracht hatte. Viele dieser Enhaerianer glaubten, daß die Zeit der Qualen eine Prüfung Karvazons sei und daß jenen, die sie durchstehen, eine goldene Zukunft unter der Herrschaft des Schwertkönigs bevorstände. Man möchte meinen, daß der Lauf der Zeit sie eines Besseren belehrte, doch der größte Teil des Volkes glaubt noch immer an die Rückkehr ihres selbst ernannten Gottes.
Diese engstirnigen Enhaeri machten im Laufe weniger Generationen eine grauenhafte Veränderung durch; nicht nur körperlich, sondern auch im Geiste. Ob es die Strafe selbst oder die unerträglichen Lebensumstände waren, die sich diese Menschen ausgesetzt waren, ist heutzutage einerlei; sie verloren den hohen Grad der Zivilisation und der Kultur, der die Enhaeri auszeichnete und wurden zu dem wilden und barbarischen Volk, das man heute als Ferniten kennt.
Ihr Name leitet sich von Fernit, dem ersten enhaerischen Schwertkönig, ab.
Die Ferniten können sich nicht rühmen, irgendetwas von Bestand zu der Entwicklung der angraenischen Reiche beigetragen zu haben. Das einzige, das sie verbreiteten, ist Angst und Schrecken und zwar in einem Maße, daß selbst die wilden Orkstämme der Schänderspitzen sie fürchteten. Und noch heute, Jahrhunderte nach der Zeit der Qualen, dienen die Ferniten höchsten als Mahnmal für die Macht der Götter und als Warnung für jene, die sie herausfordern.

Ferniten sind ein großes, dürres Volk mit ledriger, grünlicher Haut, die von kräftigem Grasgrün bis zu dunklen Olivtönen variiert. Sie haben dickes, borstiges, schwarzes Haar, das ihnen wie eine Mähne vom Kopf absteht. Viele Ferniten scheren sich die Seiten ihrer Schädel und lassen nur einen Haarkamm in der Mitte stehen, der von der Stirn bis in den Nacken reicht. Sie haben hellrote oder orange-farbige Pupillen, die ihnen im Kontrast zu ihrer grünen Haut einen stechenden Blick verleiht. Viele Stämme unter den Ferniten haben die Tradition, sich die Zähne spitz zu feilen, was ihr ohnehin schon wildes, Furcht erregendes Äußeres noch unterstreicht.
Sie haben meist magere, scharfkantige Züge mit ausgeprägten Kinnpartien und Hakennasen. Ferniten haben so dürre, hagere Leiber, daß sie aus der Sicht zivilisierter Menschen wie Personen wirken, die kurz vor dem Hungertod stehen. Sie sehen aus, als gäbe es kein Gramm Fett an ihren Körpern und als würde sich ihre ledrige Haut direkt über die Knochen spannen. Selbst Ferniten, die im Überfluss leben und wohl genährt sind, zeigen dieses Aussehen. Fettleibigkeit kennen Ferniten nicht. Es scheint, als seien sie dazu verdammt, auf ewig das Aussehen grotesker, verhungernder Halbtoter zu tragen. Für Nicht-Ferniten ist es oft schwer, männliche von weiblichen Angehörigen dieses Volkes zu unterscheiden, weil Letzteren die typischen weiblichen Rundungen fast völlig fehlen und sie sich auch von ihren Gesichtern her kaum von männlichen Ferniten unterscheiden. Man sucht unter Ferniten vergeblich nach den hübschen und attraktiven Gesichtern, die die Frauen anderer Menschenvölker auszeichnen.
Hinzu kommt, daß sie ihre Körper auf schreckliche Weise verunstalten, um Feinden gegenüber noch bedrohlicher zu erscheinen. Sie durchbohren ihre Haut und teilweise auch ihre Knochen mit Ringen, Haken und nagelartigen Stiften. Oft verbinden sie diesen grotesken Schmuck mit anderen Hautpartien, was ihre Lederhaut zu grotesken Mustern arrangiert oder befestigen Rüstungsteile daran. Dieser Schmuck stellt eine permanente Tortur dar, doch Resistenz gegenüber Schmerzen ist unter Ferniten ein Statussymbol und jene, die sich den spektakulärsten Verstümmelungen unterziehen, werden zu den Anführern ihrer Stämme. Ferniten haben eindeutig eine masochistische Ader und sie scheinen diese rituellen Verstümmelungen und auch Verletzungen im Kampf auf eine unheimliche Weise zu genießen. Es heisst, Folter und die Androhung von Schmerzen sind bei diesem Volk komplett nutzlos, denn sie trainieren ihre Toleranz für Schmerzen von Kindheit an im Rahmen schrecklicher Tapferkeitsrituale.
Ferniten sprechen noch immer das Enhaeri des alten enhaerischen Königreichs, das für moderne Enhaerianer oft nur mit Mühe zu verstehen ist.
Sie leben in Stämmen zusammen, die von Häuptlingen und Priestern geführt werden und folgen als Nomaden dem Lauf der Jahreszeiten und den Routen der Herdentiere, die die Grundlage ihrer Existenz darstellen. Nur in den warmen Monaten und in Gebieten, die einen Stamm länger mit allem Notwendigen versorgen können, schlagen sie dauerhafte Lager auf; ansonsten sind sie beständig auf der Reise. Meist lassen sie sich zu der Zeit nieder, in der ihre Pferde werfen und ziehen weiter, wenn die Fohlen alt und stark genug sind, lange Strecken zurückzulegen.
Die Stämme der Ferniten sind immer auch ein Familienverbund (ähnlich wie bei den Vastarki), denn kaum ein Stamm pflegt friedliche Kontakte zu anderen Völkern oder Artgenossen. Letzteren wird zwar nicht feindselig begegnet, doch man geht sich aus dem Weg, um nicht um Ressourcen konkurrieren zu müssen. Frauen und Männer sind unter Ferniten gleichberechtigt und es gibt unter ihnen keine traditionellen Geschlechterrollen. Wenn ein männlicher Fernit sich besser für das Betreuen der Kinder eignet, als für die Jagd, wird dies seine Aufgabe und er wird dafür von der Gemeinschaft respektiert und nicht belächelt. Und Frauen, die eher zum Kampf neigen, als dazu, den Stamm zu bekochen, kämpfen Seite an Seite mit den männlichen Kriegern.
Ferniten betreiben einen regelrechten Ahnenkult und jeder Fernit glaubt, daß seine Vorfahren ihn aus dem Jenseits beobachten und ihn beschützen, wenn er sie stolz macht. Die Geschichten von Vorfahren werden wie Schätze an die nachfolgenden Generationen weitergegeben und während andere Völker sich zur Kurzweil erfundene Geschichten erzählen, berichten Ferniten von den Legenden, die sich um die Taten ihrer Vorfahren ranken. Erbstücke bedeutender Ferniten sind ein wertvoller Besitz und werden gehütet und von Eltern an ihre Kinder weitergegeben. Sie glauben, daß ein Teil der Kraft und des Mutes eines Ferniten in Gegenstände übergeht, die er oft benutzt (beispielsweise Waffen) und diese Kräfte den Nachfahren von Nutzen sind. Oftmals glauben Ferniten, daß magische Gegenstände das Produkt dieses Erbes sind; eine Ansicht, die von Gelehrten zivilisierter Völker oft belächelt wird. Letztere können jedoch nicht erklären, warum die primitiven Ferniten, die zum Herstellen magischer Gegenstände kaum in der Lage scheinen, über eine verstörend große Anzahl selbiger verfügen.
Ferniten zeichnen sich für Außenstehende durch ihre Wildheit und ihren Hass auf die Zivilisation aus. „Wild wie ein Fernit“ ist nicht ohne Grund eine gängige Redensart bei den meisten Völkern Angraenors. Viele, die Begegnungen mit diesen Wilden überlebt haben, sprechen ihnen sämtliche Menschlichkeit ab und vergleichen sie mit Tieren. Diese Ansicht ist verständlich, erweist sich bei näherer Betrachtung jedoch als überzogen.
Zwar hassen sie alle Völker, die anders sind als sie, doch innerhalb ihrer Gesellschaft verhalten sie sich fast zivilisiert. Sie haben einen ausgeprägten Gemeinschaftssinn und jeder Einzelne unter ihnen ist ein geschätztes und unverzichtbares Mitglied ihrer Gemeinschaft. Sie ziehen liebevoll ihre Kinder groß und kümmern sich mit Hingabe um das Wohlbefinden ihrer Artgenossen. Der unnatürliche Tod eines Stammesmitgliedes (beispielsweise im Kampf oder durch Krankheit) wird bei Ferniten lange und intensiv betrauert und ist immer mit einem ehrenvollen Begräbnisritual verbunden. Ferniten lassen ihre Gefallenen niemals auf dem Schlachtfeld zurück und versuchen stets, sie mitzunehmen. Dies sind zweifellos Bräuche, die aus der Zeit der Qualen stammen, die nur jene Stämme überlebten, die mit vereinten Kräften ums Überleben kämpften. Die grauenhaften Tapferkeitsrituale mögen für Außenstehende unmenschlich und barbarisch wirken; für Ferniten sind sie schlicht ein Teil ihrer Natur. Sie sind ein stolzes Volk, das sich in einem ständigen Wettkampf befindet. Jeder Fernit möchte sich durch besondere Taten für die Gemeinschaft auszeichnen und die Jungen und Starken wetteifern mit einander um den Respekt des restlichen Stammes. Die brutalen Überfälle auf Reisende oder die Siedlungen zivilisierter Völker begründen sich nicht immer nur auf Hass und die Notwendigkeit des Plünderns, sondern sind häufig schlicht ein blutiger Wettbewerb unter den Kriegern eines Stammes. Fremde, die in Gebiete vordringen, die sie als ihr Eigen betrachten, empfinden sie als Bedrohung und sie greifen sie nahezu immer an, um sie zu erschlagen oder zu vertreiben. Es gelingt selten, mit ihnen zu verhandeln und meist nur dann, wenn die Eindringlinge in deutlicher Überzahl sind. Was bei Überfällen auf Siedlungen an den Grenzen zu Stammesgebieten befremdlich wirkt, ist die Tatsache, daß sie nur äußerst selten plündern. Sie tun dies nur in Zeiten von Hunger und großer Not und geben sich ansonsten damit zufrieden, ihre Feinde zu erschlagen. Dabei zeigen sie allerdings keine Skrupel, selbst Alte, Frauen und Kinder zu töten.
Etwas, das auf zivilisierte Völker besonders schrecklich wirkt und Ferniten zu unmenschlichen Ungeheuern abstempelt, ist ihr Brauch, besiegte (nicht zwangsläufig erschlagene!) Gegner zu häuten. Die Haut ihrer Feinde ist für sie Trophäe und nützlicher Rohstoff zugleich. Sie fertigen Zelte aus der Haut von Büffeln und ihre Kleider aus der Haut ihrer Feinde. Diese Kleidungsstücke sind, trotz ihrer grauenvollen Herkunft, äußerst kunstvoll gefertigt und ein Fernit trägt sie mit stolz. Besonders begehrt sind fremde Hautfarben, wie die schwarze Haut der Iqueri oder das Blau der Merkanier, und Haut, die mit Tätowierungen oder anderem Schmuck verziert ist. Ferniten tragen zu diesem Zweck stets das Blakiz mit sich; ein Knochenmesser mit einer stark gebogenen Klinge, das sich nur im Notfall für den Kampf, aber hervorragend für den Brauch des Häutens eignet.
Eines der wenigen Elemente, das zivilisierten Völkern Respekt abnötigt, ist die fernitische Kunst der Pferdezucht. Kein anderes Volk züchtet so starke, ausdauernde und edle Pferde wie die Ferniten. Diese Tiere sind bei den zivilisierten Völkern sehr begehrt, doch Ferniten geben sie niemals freiwillig her oder verkaufen sie. Ein Fernit würde sein Pferd eher töten als zuzulassen, daß es in die Hände von Fremden gerät.
Ferniten-Pferde sind deshalb auf den Märkten der Reiche ein Vermögen wert.
Eine weitere Kunst, für die Ferniten bekannt sind, ist die Kunst des Bogenbaus. Sie stellen erstaunlich hochwertige Komposit-Kurzbögen her, die sie vom Rücken ihrer Pferde aus benutzen. Jeder fernitische Kurzbogen ist eine Meisterarbeit. Schon die Kinder dieses Volkes erlernen die Kunst des Bogenschießens und können sich nicht selten mit geübten erwachsenen Bogenschützen der zivilisierten Reiche messen. Ansonsten bevorzugen Ferniten Speere und Hiebwaffen wie Beile und Keulen für den Nahkampf. Klingenwaffen führen sie äußerst selten, denn das Gewinnen von Metall und die Schmiedekunst sind ihnen unbekannt und die wenigen Stahlwaffen, die sie besitzen, sind Beutestücke aus Überfällen.
Ein zentrales Element der fernitischen Kultur ist die Religion. Nahezu alle Ferniten verehren Karvazon, den letzten Schwertkönig und sie glauben, daß er eines Tages zurückkehren wird, um seine Anhänger in ein goldenes Zeitalter zu führen. Bis dahin hat sein Volk eine Zeit des Leids und der Entbehrungen zu durchstehen und aus dieser Überzeugung resultiert der Brauch der Verstümmelungen. Ferniten glauben, daß das Durchstehen von Leid mit Würde ihr Ansehen in den Augen Karvazons steigert und ihm auf spirituelle Weise Kraft gibt. Ein wichtiger Teil ihrer Religion ist das Darbringen von Opfern. Das Häuten der Feinde ist, neben seinem praktischen Aspekt, auch eine rituelle Handlung. Wenn Ferniten Gefangene nehmen, dann ausschließlich zu dem Zweck, sie Karvazon in einem blutigen Ritual zu opfern. Vor allem Kleriker, Paladine oder andere eindeutig religiöse Personen werden als Opfer für den Schwertkönig bevorzugt.
Das Schicksal ihres wahnsinnigen Gottes während der Zeit der Qualen ist unbekannt und die Ferniten glauben, daß er von den anderen Göttern gefangen wurde und seitdem seine Tage in einem überirdischen Verlies fristet. Nur der Glaube und die Verehrung durch sein Volk – so glauben die Ferniten – können den letzten Schwertkönig befreien und zu seiner göttlichen Herrschaft führen. Ob ein Funken Wahrheit in den Erzählungen der Ferniten steckt, ist unbekannt. Es ist jedoch erwiesen, daß es keine Kleriker unter den Ferniten gibt und daß der angebetete Karvazon ihnen keinerlei göttliche Magie gewährt. Dies mag ein Indiz für den Tod des wahnsinnigen Gottkönigs sein, doch ein weiterer Umstand lässt Zweifel daran zu. Es gibt unter Ferniten erstaunlich viele Hexer und sie glauben, daß diese magischen Kräfte Gaben sind, die ihnen Karvazon gewährt. Hexer nehmen unter Ferniten den Platz von Priestern ein und sind die spirituellen Führer ihrer Stämme. Magier oder Psioniker gibt es unter Ferniten nicht. Die Ferniten leben allerdings im Einklang mit der Natur und respektieren dieses Gleichgewicht. Deshalb sind Druiden unter ihnen nicht selten und genießen großes Ansehen. Allerdings sind diese Druiden niemals Anhänger von Naturgottheiten wie Sistinas, Vyros oder den Elementargottheiten; sie verehren einzig Karvazon und die Natur als Element ihres Lebens. Ferniten hassen alle anderen Götter und deren Anhänger und machen sie für das Schicksal Karvazons und das ihres eigenen Volkes verantwortlich.
Ferniten sind nahezu immer chaotisch; überwiegend chaotisch-neutral.

Ferniten findet man ausschließlich in den Weidenländern und den weiten Ebenen des zentralen Westens. Einige wenige Stämme siedeln auch in den Schänderspitzen und in den Orkländern. Die Gespaltene Erde südlich der Weidenländer, einst das Zentrum des enhaerischen Königreichs, gilt als heiliger Boden. Die Stämme reisen regelmäßig dorthin, um religiöse Feste zu feiern oder ihre Toten zu begraben. Die Ferniten glauben, daß diese gefährliche, gemarterte Region noch immer mit Karvazon verbunden ist und ihre Gebete dort eher Gehör finden, als anderswo.
Seit Jahrhunderten hält sich das hartnäckige Gerücht, daß irgendwo in den unübersichtlichen Schluchten der Gespaltenen Erde eine Stadt der Ferniten existiert, doch bisher hat noch kein Abenteurer diesen Ort gesehen und konnte zurückkehren, um darüber zu berichten. Bis auf gelegentliche Überfälle auf Siedlungen an den Rändern ihrer Stammesgebiete meiden sie die zivilisierten Regionen. Sie hassen alle anderen Völker außer dem eigenen und es ist nicht bekannt, daß sie friedliche Beziehungen zu irgendwelchen Völkern außer dem eigenen haben. Manche Orkstämme, die in Stammesgebieten leben, erkaufen sich Frieden, indem sie den Ferniten Waffen, Lebensmittel und andere Waren zum Geschenk machen. Solche Beziehungen sind allerdings äußerst selten und wahrscheinlich besonders umsichtigen Häuptlingen zu verdanken.
Unter einander begegnen sich Ferniten friedlich und Stämme treiben Handel oder paaren ihre Pferde, wenn sie einander begegnen, doch Bündnisse unter Stämmen sind selten und geschehen nur, wenn eine fremde Macht ihre Heimatregionen bedroht.
Außerhalb ihrer Länder begegnet man Ferniten fast ausschließlich als Sklaven.
Es kommt immer wieder vor, daß Kopfgeldjäger Ferniten fangen, um ihnen das Geheimnis der Pferdezucht zu entlocken oder sie als Gladiatoren an Arenen zu verkaufen. Immer wieder versuchen Söldnertruppen Ferniten in ihre Reihen zu integrieren um von ihren Kampfkünsten zu profitieren, doch dies gilt als schwierig. Angehörige dieses Volkes entwickeln niemals Loyalität gegenüber anderen Führern und gelten als verräterisch. Nur Ferniten, die in der Zivilisation aufwachsen, kann man den Hass und die Wildheit ihres Volkes austreiben, weshalb besagte Kopfgeldjäger es vor allem auf Kinder abgesehen haben. Doch die wenigen Ferniten, die in den zivilisierten Ländern aufgewachsen und zivilisiert sind, haben überall mit Furcht, Ablehnung und Gewalt zu kämpfen. Von ihren wilden Artgenossen werden sie gemieden, als wäre die Zivilisation eine Krankheit, die bei Kontakt mit solchen Ausgestoßenen auch auf sie überspringen könnte und üblicherweise tötet man sie wie jeden anderen Fremden auch.

Volksmerkmale der Ferniten
▪ +2 Geschicklichkeit, +2 Konstitution, -2 Charisma, -4 Weisheit
▪ Dämmersicht: Ferniten können bei Sternenlicht, bei Mondlicht, im Fackelschein oder unter ähnlich schlechten Lichtverhältnissen doppelt so weit sehen wie Menschen. Sie können unter solchen Umständen weiterhin Farben und Details erkennen.
▪ Volksbonus von +4 auf Reiten und +2 auf Mit Tieren Umgehen.
▪ Masochismus: Wann immer ein Fernit von einem Effekt betroffen wird, der bei seinem Ziel ausdrücklich Schmerz verursacht, wirkt dieser nicht auf die gewünschte Weise. Stattdessen erhält der Fernit +2 auf seine Angriffswürfe und alle Rettungswürfe für 2W6 Runden. Ein Fernit erhält diesen Bonus auch, nachdem er im Kampf 25% seiner maximalen Trefferpunkte verloren hat. Der Bonus addiert sich nicht, wenn er von mehr als einem solchen Effekt betroffen wird. Wenn der Fernit während der Wirkung dieser Fähigkeit geheilt wird, verschwindet der Bonus augenblicklich. Ferniten sind außerdem immun gegen Tod durch massiven Schaden und körperlichen Schock.
▪ Anfangssprachen: Handelssprache, Enhaeri.
▪ Zusätzliche Sprachen: Emnisch, Orkisch.
▪ Bevorzugte Klassen: Barbar, Waldläufer.

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