Haus Kreshh

Haus Kreshh ist das berühmte Adelshaus des Khans von Nord-Bornesh und zweifellos eines der mächtigsten und ältesten Adelshäuser Angraenors.
Seit über fünftausend Jahren herrscht die Dynastie der Kreshh über den Norden des Bornesischen Kaiserreichs. Haus Kreshh war ursprünglich ein niederes Adelshaus aus Kelastyr, der prächtigen Hauptstadt des gewaltigen Kaiserreichs von Bornesh. Doch eines Tages fiel Haus Kreshh auf Grund eines Bauernopfers im undurchschaubaren Ringen der bornesischen Bürokratie in Ungnade und wurde in den unbedeutenden Norden verbannt, wo es die spärlichen Siedlungen, die nicht selten Gefangenenkolonien waren, verwalten sollte.
Der ferne Kaiserhof ließ den Verbannten alle erdenklichen Freiheiten. Zu dieser Zeit galten die Länder Angraenors noch als unbewohnte, nutzlose Weiten und das Schicksal der Kreshh nahm in der Aufmerksamkeit des Groß-Khan keinen Rang von Bedeutung ein. So kam es, daß die Kreshh begannen, die nördlichen Provinzen in ihrem Sinne zu erschließen und die unbekannten umliegenden Länder und die Küsten auf der anderen Seite des Gwandalischen Meers zu erforschen.
Die Kreshh kamen vor allem über Sklavenhandel mit dem Süden zu Reichtum und Einfluss. Während man die Kreshh selbst für niedere Provinzbeamte und nicht selten für Verbrecher hielt, zahlte man doch gutes Geld für die hochwertigen Menschen- und Hobgoblinsklaven des Hauses. Mit der zunehmenden Entwicklung der Reiche und Städte am Gwandalischen Meer begann auch Haus Kreshh innerhalb des Kaiserreiches von Bornesh wieder an politischer Bedeutung zu gewinnen. Die ehemaligen Strafkolonien des Nordens waren ein bedeutender Quell des Reichtums für den Kaiserhof und die einstmals verbannten Kreshh wurden zu den Lieblingen des Großkhans.


Bedeutende Ereignisse in der Geschichte des Hauses Kreshh:

4270 v.K.
In Nord-Bornesh kommt die mächtige Dynastie der Kreshh an die Macht und erklärt die Region zu einer unabhängigen Provinz unter dem Schutz des bornesischen Kaiserreiches.
Die Kreshh versuchen die Vormacht im aufblühenden Handel auf dem Gwandalischen Meer zu erlangen und eine Zeit der Überfälle und Handelskriege bricht an. Die Bornesen besetzen wichtige Häfen und ganze Provinzen Gwandaliens und beginnen, die Reiche und Stadtstaaten der Halbinsel auszuplündern.
Tausende von Sklaven werden in das südliche Mutterreich verschleppt, während die Kreshh damit beginnen, die psionischen Künste zu erforschen.
Unter dem Einfluss der Kreshh verbreitet sich der Glaube an Barnazul am Gwandalischen Meer.

4180 v.K.
Die menschlichen Reiche und Städte auf der Gwandalischen Halbinsel schließen sich zum Schutz vor den Kreshh und den aufstrebenden Dhraal im Norden zur Allianz Gwandalien zusammen. In einem brutalen Befreiungskrieg vertreiben die vereinten Gwandalier die bornesischen Eroberer und beginnen, ihr junges Reich zu festigen.
Die folgenden Jahrhunderte werden zu einer Zeit angespannten Friedens. Haus Kreshh stellt Freibeuterbriefe für gwandalische Handelsschiffe aus.

ca. 2900 v.K.
Der junge Prinz Hakeshi von den Kreshh kommt in Nord-Bornesh an die Macht und beginnt einen Krieg gegen die geschwächten und zerschlagenen Reiche am Gwandalischen Meer.
Die Kreshh scheuen keine Mühen, um die Herrschaft über die Region an sich zu reißen und schicken Zehntausende von Soldaten und Sklaven in den Krieg.
Der so genannte Sklavenkrieg breitet sich über das gesamte Gwandalische Meer aus und bringt den Handel zwischenzeitlich für Jahre zum Erliegen.
Der bornesische Versuch, die Ufer der Asche zu besiedeln, wird von mehreren Überfällen der Drachen aus Zentral-Gwandalien vereitelt.
Als die Hobgoblins von Orgish schließlich damit beginnen, ihrerseits bornesische Hafenstädte zu überfallen und im Jahre 2887 v.K. die bedeutende Stadt Hellnura nahezu niederbrennen, ziehen sich die Invasoren der Kreshh zurück und versuchen, mit subtileren Methoden ihre Ambitionen in die Tat umzusetzen.

2690 v.K.
Ein landesweiter Sklavenaufstand beendet die offensive Außenpolitik Borneshs und stürzt das Reich ins Chaos.
Der greisenhafte Prinz Hakeshi wird von Aufständischen in seinem Palast in Kimblatay ermordet.
Es dauert fast ein Jahrzehnt, bis die Kreshh die Rebellen unterwerfen können.
Vielen Sklaven gelingt die Flucht nach Orgish.

271 n.K.
Der Großkhan von Bornesh verleiht den Oberhäuptern des Hauses Kreshh das Recht, den Titel eines Khans zu führen. Der Großkhan kommt damit Gerüchten zuvor, dass das unabhängige Nord-Bornesh sich gänzlich vom Mutterreich loszusagen plant. Die Kreshh steigen so in die Ränge der vier Khans des Kaiserreiches auf und werden zu einer der mächtigsten Familien Borneshs.

ca. 800 n.K.
Die merkanischen Händlerfürsten von Ganiordaes weiten ihre Kontakte nach Nord-Bornesh, Orgish und zu den Orks des Schwingenhallgebirges aus.
Die dadurch wachsende Macht der nord-bornesischen Sklavenhändler führt zu Konflikten mit der herrschenden Dynastie der Kreshh.
In Nord-Bornesh gründet sich die erste Ebenenwanderer-Gilde außerhalb von Ganiordaes.
Das psionische Talent der Bornesen sorgt dafür, dass sich diese Kunst schnell entwickelt.
Im Gegensatz zu den Ebenenwanderern von Ganiordaes nutzen die Bornesen keine existierenden Portale, sondern nutzen mächtige Psionik, um Neue zu erschaffen.

874 n.K.
In einer Offensive der Bornesen gegen die Piratenfürsten von Orgish werden zum ersten Mal Echsenmenschen gesichtet, die über magische Kräfte verfügen. Es geht das Gerücht, daß die Kreshh dieses Reptilienvolk, das als das Volk der Sargon bekannt wird, über Jahrhunderte nach ihren Vorstellungen geformt haben.

921 n.K.
Der Konflikt zwischen den Händlerfürsten von Nord-Bornesh und den herrschenden Kreshh eskaliert. Meuchelmörder der Kreshh ermorden eine merkanische Handelsdelegation und Khan Illander Kreshh erklärt die Händlerfürsten zu Feinden des Reiches. Er bezichtigt die mächtigen Händler, das Reich an Eroberer von fremden Ebenen verschachern zu wollen und erklärt den direkten Handel mit anderen Ebenen zum Monopol der Kreshh.
Die entrüsteten Händlerfürsten verhängen ein Embargo über ihr eigenes Land, was zu Hungersnöten und Volksaufständen führt.
Die Kreshh erklären sich schließlich bereit, den Händlerfürsten die bornesische Hafenstadt Hellnura abzutreten um den stetigen Zustrom außerweltlicher Rassen im Rest des Reiches zu unterbinden.
Die Händlerfürsten zahlen unglaubliche Summen für ihre Unabhängigkeit und erklären Hellnura zur freien Stadt.
Die mächtige Händlerfamilie der Kontezzani ergreift die Macht über Hellnura. Die geschickte Politik der Kontezzani macht das Haus binnen weniger Jahre zum Alleinherrscher über die Handelsenklave und verdammt die übrigen Händlerfürsten zur Bedeutungslosigkeit.

922 n.K.
Die Fürsten von Orgish schließen als erstes souveränes Reich ein Handelsbündnis mit Hellnura, wofür sie mit Schätzen aus dem Feurigen Abgrund belohnt werden. Mehrere freie Städte und das mächtige Skaliverni folgen diesem Beispiel.
Die Damariter und die Kreshh müssen tatenlos zusehen, wie die Pestkönigin mächtige Bündnisse schließt und ihren Einfluss auf die Reiche am Gwandalischen Meer vermehrt.

925 n.K.
Die Kontezzani verbünden sich mit der mächtigen Pestkönigin Aralaika und erlauben ihren Teufeln, eine Zitadelle in Hellnura zu errichten.
Die Augen von Farghest enthüllen schließlich, dass die Reichtümer zum Erwerb Hellnuras aus den Schatzkammern der Pestkönigin stammten Die Kreshh und die Damariter von Ganiordaes wittern ein Komplott und beginnen, ihre Reiche auf eine mögliche Invasion der höllischen Eroberer vorzubereiten.

933 n.K.
Die Kreshh schließen mit den Damaritern von Ganiordaes ein Handelsabkommen um ihre Flotten vor Überfällen der Pestkönigin zu schützen und das aufstrebende Hellnura zu isolieren. Die Kreshh entsenden einen Handelskonsul in die bedeutende ganeordische Hafenstadt Glazuria.

937 n.K.
Söldnertruppen der Kreshh überfallen Hellnura, werden aber von den Truppen der Kontezzani und ihren höllischen Verbündeten zurückgeworfen. Meuchelmörder der Pestkönigin töten den Bruder des Khans Vyglo und dessen Familie und brennen die Festung Tubaldor nieder.
Ein mörderischer See- und Landkrieg entbrennt, in dem sich das reiche Haus Kontezzani mit zahlreichen Söldnerheeren und verbündeten Truppen aus dem Feurigen Abgrund gegen die Übermacht der kaiserlichen Kreshh behaupten kann.

939 n.K.
Der Krieg zwischen den Kreshh und den Kontezzani weitet sich auf das gesamte Gwandalische Meer aus. Orgish verbündet sich mit Hellnura und schickt seine gefürchtete Flotte gegen die Kreshh. In mehreren Hafenstädten kommt es zu Schlachten zwischen Kontezzani und Truppen der Kreshh. Teile der Altstadt von Caliphor werden bei einem Bombenanschlag auf den Botschafter von Hellnura zerstört.

943 n.K.
Der Handel im Gwandalischen Meer kommt fast völlig zum Erliegen. In Ganiordaes und Skaliverni toben Hungersnöte, während die Erträge in den Speichern der Handelshäfen verrotten. In Glazuria und mehreren anderen Hafenstädten kommt es zu Aufständen der Bevölkerung.
Maturgon Makeiros, die Große Schlange von Shembanyor, ruft im Namen des Barnazul-Kults zum Frieden auf.
Alle Kriegsparteien beugen sich dem Erlass der mächtigen Priester, nur die Pestkönigin erscheint nicht zur Unterzeichnung des Friedensvertrags auf der Insel des Orakels.
Während die Oberhäupter der Kreshh und der Kontezzani und die Herrscher von Orgish und zahlreicher Handelsstädte unter der Aufsicht des Barnazul-Kults Frieden schließen, fällt ein Schwarm von Yrthakreiter der Pestkönigin über den Smaragd-Tempel von Shembanyor her und tötet Hunderte von Gläubigen.
Die Große Schlange ruft daraufhin zu einem Heiligen Krieg gegen die Teufel der Pestkönigin und ihre Verbündeten auf, dem fast alle Völker der Region folgen.

944 n.K.
Im Frühjahr des Jahres stürmen Orgish-Hobgoblins unter dem Banner Barnazuls nach langer Belagerung die Zitadelle der Pestkönigin in Hellnura. Die Teufel werden vernichtend geschlagen, doch die Höllenfürstin selbst entkommt. Die Kontezzani sind vernichtend geschwächt und Khan Vyglo verlangt die Wiedervereinigung der Enklave mit Nord-Bornesh. Die Große Schlange widerspricht der Forderung und gewährt den Kontezzani Schutz und Hilfen zum Wiederaufbau ihrer Stadt unter der Voraussetzung, daß das Haus den größten Barnazul-Tempel am Gwandalischen Meer errichten lässt. Dennoch vergehen Jahre, bis die Kontezzani wieder spürbaren Einfluss auf den Handel auf dem Gwandalischen Meer erlangen.
Die Kreshh halten als einzige Handelsmacht ihr Handelsembargo gegen Hellnura aufrecht.

998 n.K.
Die Kreshh bringen ein hellnurisches Freibeuterschiff auf, auf dem sich Gesandte der Xurakon befinden. Khan Nerus bezichtigt die Kontezzani sich mit den Xurakon verbündet zu haben und lässt ein Heer ausheben.


Heute ist die Macht des Hauses Kreshh innerhalb des bornesischen Kaiserreiches nahezu unantastbar. Während die Kreshh und das gewaltige Handelsimperium, das sie aufgebaut haben, im Ausland oft mit Misstrauen betrachtet werden, erfreuen sie sich unter den Einwohnern Nord-Borneshs nahezu gottgleicher Verehrung.
Das Volk liebt Khan Nerus und sein Haus und der zwielichtige Ruf des Hauses im Ausland führt oft zu Konflikten mit Ausländern.
Als Handelshaus ist Haus Kreshh für seine Skrupellosigkeit bekannt. Den größten Teil des Profits macht das Haus mit Sklaven und exotischen Gütern aus dem Süden.
Haus Kreshh verfügt über hervorragende Kontakte zu Handelsgilden in Mandrill und Nova Bakairis und hat im Laufe der Jahrhunderte ein effektives Netz von Handelsrouten und Kontakten aufgebaut. Im Ausland kursiert jedoch immer wieder das Gerücht, dass vor allem der Handel mit Drogen und Giften die Kontakte in die Ferne so lukrativ macht. Im Herrschaftsbereich der Kreshh ist solch’ ein Vorwurf allerdings lebensgefährlich. Wie in Bornesh üblich, kennen die Angehörigen des Hauses einen strikten Ehrenkodex, der ein Beschmutzen des Ansehens durch solche Behauptungen (ganz gleich, ob sie wahr sind oder nicht) nicht toleriert.
Die Kreshh sind bekannt dafür, Feinde des Hauses auf brutale und unbarmherzige Weise zu töten. Das Haus Kreshh ist stolz auf seine Assassinen, die sich offen zeigen und in Bornesh den Ruf von Volkshelden haben. Eine ganze Garde dieser gefürchteten Meuchelmörder dient als Leibwache des Khans.
Innerhalb des Herrschaftsbereiches der Kreshh ist es Feinden des Hauses nahezu unmöglich, ihrem Einfluss zu entgehen und so bleibt diesen oft nichts anderes übrig, als sich in die entlegendsten Winkel Angraenors zurückzuziehen, wenn ihnen ihr Leben lieb ist.

Durch sein langes Bestehen ist Haus Kreshh zu gewaltigen Ausmaßen heran gewachsen. Das Haus Kreshh hat in nahezu allen bedeutenden Städten des Kaiserreichs (und darüber hinaus) Familiensitze.
Es bestehen etliche Familien innerhalb des Hauses, die nicht selten den Charakter eines eigenständigen Hauses haben, aber alle dem Khan gegenüber Rechenschaft ablegen müssen. Wie bei den Bornesen üblich, ist die Blutverwandtschaft innerhalb des Hauses von großer Bedeutung. Verrat oder gar Feindschaft unter Mitgliedern des Hauses ist äußerst selten, so dass der Khan auf ein hochgradig loyales Netzwerk von Familienangehörigen zurückgreifen kann. Fremden wird nur selten durch Heirat die Aufnahme in das Haus gestattet und kein geringerer als der Khan selbst muss einem solchen Arrangement zustimmen.
In Nord-Bornesh werden nahezu alle bedeutenden Positionen von Angehörigen der Kreshh bekleidet; ein Grund dafür, dass die Herrschaft des Hauses unangreifbar erscheint.

Die Kreshh verfügen über einen schier unermesslichen Reichtum. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Kreshh ein Vermögen angehäuft, das sich mit dem Besitz ganzer Nationen messen kann. Unter diesen Reichtümern befinden sich auch mächtige magische Gegenstände und sogar legendäre Artefakte.
Einer der berühmtesten und legendärsten Schätze der Kreshh ist der geheimnisvolle Purpurthron, der im Palast des Khans in Kimblatay steht und jenen, die auf ihm sitzen angeblich ein außergewöhnlich langes Leben schenken. Tatsächlich ist es so, dass die Oberhäupter der Kreshh sehr lange herrschen, wenn nicht Gewalt oder andere Umstände ihrer Regentschaft ein vorzeitiges Ende setzen.
Der legendäre Prinz Hakeshi, der den Purpurthron von einer Reise nach Kaspai mitbrachte, regierte stolze zweihundertzehn Jahre und überlebte fast ein Dutzend Großkhans. Khan Illander Kreshh herrschte von 821 bis 933 n.K., bis er zu Gunsten seines Sohnes Vyglo abdankte, und dient dem gegenwärtigen Khan Nerus noch immer als Berater.

Bekannte Mitglieder des Hauses Kreshh:

Khan Nerus Kreshh
Nerus ist das gegenwärtige Oberhaupt des Hauses. Nerus, ein mächtiger Psioniker, der seine Jugend in einem entlegenen Kloster im Süden des Kaiserreiches verbrachte, sitzt seit 949 n.K. auf dem Purpurthron und gilt als besonnener, kluger Herrscher.
Illander Kreshh
Illander Kreshh lenkte von 821 bis 933 n.K. als Khan die Geschicke des Hauses. Er trat ab, um seinem Sohn Vyglo (901 – 964 n.K.) zur Herrschaft zu verhelfen. Illander Kreshh erfreut sich trotz seines stolzen Alters noch immer bester Gesundheit, hält sich aber aus den Geschäften des Hauses zum größten Teil heraus. Nur gelegentlich steht er Khan Nerus mit Rat zur Seite und verbringt ansonsten seine Zeit in der Residenz des Haus in Caervendar.
Kitano Kreshh
Kitano Kreshh, ein Abkömmling der Seitenlinie der Tulvar-Kreshh, gilt als einer der fähigsten Magier des Hauses. Er hat sich der seltenen Praxis der Blutmagie verschrieben, die sein Erscheinungsbild grotesk werden ließ, aber ihm außergewöhnliche Kräfte verleiht. Im Jahre 992 n.K. trat er die Nachfolge seines Vaters als Handelskonsul seines Hauses in der ganeordischen Hafenstadt Glazuria an. Kitano Kreshh wurde im Sommer des Jahres 999 n.K. von der Obrigkeit Glazurias der Beihilfe zur Piraterie bezichtigt und gilt seitdem als verschollen. Gerüchten zufolge wird er an einem unbekannten Ort festgehalten.
Amiko Azuul-Kreshh
Die geheimnisvolle Herrin des Hauses Azuul-Kreshh, einer Seitenlinie des Hauses Kreshh, ist möglicherweise eine der mächtigsten Seherinnen der Nord-Westlichen Hemisphäre. Die „Schwarze Amiko“, wie sie häufig genannt wird, hat den Turm der Propheten, den Sitz ihres Hauses seit gut einem Jahrzehnt nicht mehr verlassen. Selbst Einladungen an den Hof des Großkhans schlägt sie aus. Es halten sich Gerüchte, daß Amikos selbst gewählte Isolation etwas mit geheimnisvollen Göttern zu tun hat, zu denen sie betet. Andere behaupten, sie habe eine Vision gehabt, die sie so verängstigte, daß sie der Welt den Rücken zukehrte.

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