Solar

Solare sind die mächtigsten Kreaturen des Guten und der Ordnung, die das Multiversum je hervorgebracht hat. Selbst Erzteufel, Dämonenfürsten und finstere Götter fürchten ihre strahlende Macht.
Doch Solare sind unglaublich selten geworden. Ihre Zahl schwindet stetig und nur noch wenige Engel und noch weniger Sterbliche steigen in die Ränge der Solare auf.
Es wird vermutet, daß es nur noch ein paar Dutzend dieser mächtigen Kreaturen gibt. Spielleiter-Hinweis: Errata
Zu dem Solar aus dem D&D Monsterhandbuch 3.5 (S. 111) liegen Errata für Angraenor-Kampagnen vor.

Solare leben ausschließlich auf Celestrias, der höchsten Sphäre der Ebenen des Lichts. Sie sind die edelsten Streiter der Erzengel, die allmächtigen Führer der Himmlischen Heerscharen und die erbitterten Gegner der Dämonen des Eisigen Abgrunds. Solare verlassen nur äußerst selten ihre Heimat, denn sie wissen, wie wichtig es ist, ihre Art zu erhalten.
Wenn sie die Ebenen des Lichts verlassen, dann meist an der Spitze ihrer Heerscharen und nur, um Schlachten von gewaltiger Bedeutung zu schlagen.
Obwohl Solare Wesen des Guten sind, so sind sie doch noch mehr Wesen der Ordnung und so sehen sie eher das Chaos und seine Brut – die Dämonen – als Gefahr für den Fortbestand des Multiversums an, als die Teufel Szindriskaars.

Solare sind meist von großer, kräftiger Gestalt. Ihre Haut und ihr Haar ist stets von leuchtendem Silber oder Gold und ihre Augen von durchdringendem Weiß. Auch wenn ihre Gestalt an Menschen erinnert und sie humanoide Züge haben, wirken sie doch auf die meisten Sterblichen fremdartig und schrecklich.
Das Erscheinen eines Solars inmitten von Sterblichen löst meist nicht weniger Furcht und Panik aus, als das Erscheinen eines Dämons.
Von der Güte und der Barmherzigkeit eines Deva hat ein Solar rein gar nichts.
Die wenigen Sterblichen, die mit einem Solar sprachen, erzählten von einer kühlen, weit überlegenen Intelligenz und einer spürbaren Unmenschlichkeit. Jegliche menschliche Eigenschaften wie Humor oder irgendeine Form von Launenhaftigkeit sucht man bei Solaren vergebens. Sie sind stets sachlich und logisch in ihrem Denken und von erstaunlicher Gefühlskälte.
Solare sind unerbittlich, wenn es darum geht, Böses und Chaos zu sühnen und wenn man ihr Wüten auf den Schlachtfeldern der Ebenen beobachtet, möchte man kaum glauben, eine Personifizierung des Guten vor sich zu sehen.

Doch das Unmenschliche, das Solaren nachgesagt wird, begründet sich in ihrer kosmischen Sichtweise der Ereignisse, an denen sie teilhaben.
Individuelle Sterbliche und deren Schicksale sind für Solare bedeutungslos.
Solare sehen alles stets im Licht des kosmischen Ganzen und sind mit Plänen beschäftigt, deren Früchte erst in Jahrhunderten oder noch später geerntet werden.
Die Maßstäbe und Zeiträume, in denen Solare denken und handeln, sind für viele Sterbliche nicht einmal vorstellbar. Das Schicksal Einzelner ist – wenn es denn keine Kreaturen von außerordentlicher Macht sind – für das Multiversum und den Konflikt zwischen Chaos und Ordnung bedeutungslos.
Wenn ein Solar sich mit gewöhnlichen Sterblichen beschäftigt, ist es so, als würde ein Mensch sich mit Ameisen beschäftigen. Obwohl sie diesen Kreaturen wohl gesonnen sind, empfinden sie sie meist schlicht als unwürdig, ihnen Aufmerksamkeit zu schenken.
Dies ist der Grund dafür, daß Solare so gut wie nie Sterblichen erscheinen.

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