Vikonas

(Junger, niederer Gott, CB)

Gott der Lüge und des Hinterhaltes; genannt ‚der Wurmgott’, ‚die Klinge Im Rücken’ oder ‚der Schleichende Tod’, Herr der Gifte und Krankheiten, Hüter des Wahnsinns; Schutzpatron der Giftmischer, der Assassinen und Meuchelmörder, der Skrupellosen, Verschlagenen und Kaltherzigen, höchster Gott der Skrigg

Domänen: Chaos, Tricks, Bezauberung*, Pestilenz*

Symbol: Das Symbol des Vikonas ist ein langstieliger Kelch, ein Augapfel und ein schwarzer oder silberner Dolch, meist in Rot oder Schwarz auf weißem Grund

„Verdammnis!“
- Losungswort des Wurmzirkels von Thevin

„Lebe als Mensch und sterbe als Gott“
- Grußwort menschlicher Vikonas-Anhänger

Vikonas, der verschlagene Wurmgott, gilt als Geißel der Zivilisation.
Er zieht seine Macht aus der Schwäche und Schlechtigkeit der Sterblichen und erreicht seine Ziele, indem er seine liebsten Werkzeuge einsetzt: Lüge, Manipulation und Verrat.
Wann immer Sterbliche ein Gesetz missachten, moralischen Prinzipien vergessen oder im Glauben wanken, fließt dem Wurmgott Macht zu.
Vikonas ist ein junger, hungriger Gott, der in kürzester Zeit (zumindest aus der Sicht von Göttern) beängstigend viel Einfluss erlangte.
Im Vergleich zu mächtigen höheren Göttern wie Aulet oder Corbanduu ist Vikonas’ Einflussbereich gering, doch es liegt in der Natur seiner Gefolgschaft, sich damit nicht zufrieden zu geben…
Er liebt das Chaos und die Verderbnis.
Seine Feinde bezichtigen ihn, ein Feind der Ordnung zu sein, doch obwohl er durch und durch chaotisch ist, trifft diese Behauptung nicht zu.
Der Schleichende Tod liebt die Zivilisationen der Sterblichen und all’ ihre Widrigkeiten, denn sie sind für ihn ein unerschöpflicher Quell der Macht.
Selbst wenn er die Macht dazu besäße, die Reiche der Sterblichen auszulöschen; wo sollte er dann Chaos sähen?
Vikonas hat den Charakter eines Dämons, der sich daran ergötzt, Sterbliche auf den Pfad des Bösen und des Chaos zu ziehen.
Er macht sich die Schwächen der sterblichen Völker zu Nutze und führt sie in die Verderbnis.
Der Wurmgott schenkt jenen seine Gunst, die es nach Macht giert und die dazu bereit sind, sämtliche Prinzipien über Bord zu werfen, um ihr Ziel zu erreichen.
Er findet sein Gefolge unter den Verzweifelten, den Feigen, Verbitterten und Skrupellosen.
Ausgestoßene, Unverstandene und Einzelgänger, die von Hass und Wut erfüllt sind und die nach Rache und sonstiger Genugtuung dürsten, finden nur allzu oft sein Gehör.
Wann immer ein Verzweifelter einen Weg sucht, sich an einem Feind zu rächen, ein unglücklich Verliebter einem Nebenbuhler unterliegt, jemand sich zu Unrecht der Härte des Gesetzes ausgeliefert sieht oder Haus und Hof verspielt und sich wünscht, diesen Fehler rückgängig machen zu können, könnte Vikonas aufmerksam werden.
Der Schleichende Tod ist meisterhaft darin, Sterblichen ihre Prinzipien auszureden und sie zu abscheulichen Taten zu verführen.
Er überzeugt sie, daß sein Weg ihr letzter Ausweg sei, ohne zu erwähnen, daß es der kürzeste Weg in die Verdammnis ist.
Er erscheint als Retter in äußerster Not und seine Versprechungen sind verführerisch.
Reichtum, Macht, Rache, Genugtuung; all das verspricht der Wurmgott für die verdammte Seele des Unglücklichen.
Kinder, die aus Habgier ihre Eltern berauben, Priester, die ihre Gläubigen schänden und erpressen, Richter, die sich daran ergötzen, Unschuldige zum Tode zu verurteilen und Hausangestellte, die ihre reichen Herrschaften vergiften; diese Gesichter trägt das Werk des Wurmgottes in den Reichen der Sterblichen.
Vikonas bevorzugt solche, die sich im Schatten bewegen und ihre Gegner lautlos vergiften gegenüber plumpen Totschlägern.
Seine Diener führen selten Armeen ins Feld, sondern bedienen sich Meuchelmördern, Verrätern und Selbstmord-Attentätern.
Er hat eine Leidenschaft für Thronräuber, Vatermörder, Hochverräter und Rachsüchtige.
Je mehr diese Unglücklichen dem Pfad der Niedertracht folgen, den der Wurmgott ihnen bereitet, um so mehr Macht schenkt er ihnen.
Und je mehr ihn diese Verzweifelten mit blutigen Taten, Chaos und Zerstörung erfreuen, um so mehr können sie sich seiner Gunst erfreuen.
Er nährt sich von der Verkommenheit ihrer sterblichen Seelen und ergötzt sich an ihrem moralischen Niedergang.
Er liebt es vor allem, jene zu verführen, die sich in Mäntel der Moral hüllen.
Priester, Richter, Ratsleute und andere, die sich mit unerschütterlichen moralischen Grundsätzen brüsten, sind seine liebste Beute.

Wenn man dem verbotenen ‚Buch der Knochen’, dem legendären, okkulten Geschichtsbuch des Nekromantenkönigs von Tandiak glauben schenken mag, dann war Vikonas einst ein Sterblicher.
Sein voller Namen ist in den Wirren der Zeit verloren gegangen, doch man weiß, daß er einst ein Mensch aus Ernambor war.
Vikonas war ein Magier von großer Macht und einer der Ersten unter den Nekromanten dieser Epoche.
Um das Jahr 2400 v.K. kam er mit seinen Schülern und seinen Sklavenheeren nach Angraenor.
Er verwüstete die Länder entlang der jungen Rotdrachenroute und drang bis zum Land der Fürsten von Vandelari vor.
Die Freien Fürsten konnten den einfallenden Horden in ihrer Uneinigkeit nichts entgegen setzen und wurden überrannt.
Heute existiert kaum noch eine Spur aus der Zeit der Freien Fürsten.
Vikonas knechtete das Volk und begründete das Nekromantenreich von Vandelari und das uralte Geschlecht der gefürchteten Nekromantenkönige.
Es heißt, Vikonas hätte das natürliche Alter eines Menschen schon um Jahrzehnte überschritten, als er sich anschickte, sich in einen Leichnam zu verwandeln, um sein geliebtes, gemartertes Reich für die Ewigkeit beherrschen zu können.
Seine drei Schüler Sylombas, Ublaskyr und der Schwarze Mognis waren über die Pläne ihres Meisters nicht erfreut, denn jeder von ihnen gierte nach dem Thron.
Heimlich sabotierten sie seine Vorbereitungen, woben Flüche über die Komponenten und veränderten die mächtigen Zauber.
Das Ritual schlug fehl und in einem gewaltigen arkanen Fiasko, daß halb Thevin in eine Flammenhölle verwandelte, wurde Vikonas vernichtet.
Es heißt, Vikonas habe sich nach seinem Tod im Eisigen Abgrund wieder gefunden und der Hass auf seine Schüler habe ihn buchstäblich in den Wahnsinn getrieben…
Der Nekromant lebte Jahrhunderte in der Gestalt eines Dämons und forschte nach einem Weg zurück ins Leben, bis er eines Tages die Höhle des irren Gottes Anarphis entdeckte.
Vikonas schmeichelte dem alten, irren Gott des Wahnsinns und schwor ihm Gefolgschaft.
Anarphis, durch und durch wahnsinnig und machttrunken von dem Treiben seiner Erwählten auf den Ebenen, beachtete den Dämon kaum, doch er duldete ihn.
Und Vikonas diente dem Gott und begann, ihn bei seinem Werk eifrig zur Hand zu gehen und den irren Anarphis mit allerlei Ideen zu erfreuen, mit denen die Kreatur ihre Anhänger in der Welt der Sterblichen peinigen könnte.
Unter Vikonas Einflüsterungen erlernte der alte Gott gänzlich neue Formen von Bösartigkeit; die subtilen Werkzeuge des Vikonas…
Anarphis war hingerissen von der Boshaftigkeit seines Gehilfen und ließ ihn mehr und mehr gewähren, um sich daran zu ergötzen.
Dies war der Fehler für den Anarphis schließlich bezahlen musste.
Vikonas erschlug den Irren Gott, entriss ihm seine göttliche Macht und seine Domänen und warf ihn in den Staubigen Abgrund, wo der unsterbliche Anarphis noch heute als niederer Halbgott haust.
Dieses Ereignis muss nach der Zeitrechnung Angraenors um 100 n.K. stattgefunden haben, denn es brachte, neben der Geburt eines neuen Gottes, auch die Befreiung von Anarphis' erwähltem Volk; den Drow.
Vikonas saß auf dem Thron des Irren Gottes und lachte; er war ausgezogen um wieder ein Mensch zu sein und war als Gott geendet.
Er holte seine verräterischen Schüler zu sich und machte sie zu seinen Herolden.
Dann begann Vikonas, seine unbekannte Macht zu erproben und, wie es in seiner Natur liegt, zu erobern.
Denn Wahnsinn, die Domäne des Anarphis, war ihm zwar ein rechtes Mittel, um auf den Thron zu gelangen, doch keine Krone, mit der ein Gott sich schmücken wollte.
Und Vikonas versteckte den Wahnsinn des Anarphis und erwies den Welten damit einen großen Dienst.
Er begann, sich mit anderen niederen Göttern zu messen und wenn sie zu mächtig erschienen, umschmeichelte er sie.
Und er stahl ihre Domänen, eine nach der anderen und jene, die ihm gefielen.
Er sammelte Macht und Feinde.
Carrnis stahl’ er das Geheimnis des Hinterhalts, er raubte Sistinas das Wissen über die Gifte und Klarakni die Kunst der Lüge.
Und dann tötete er Madrakentas, die alte Göttin der Krankheiten…
Spätestens jetzt hatten die Götter des Pantheons den dämonischen Neuankömmling entdeckt und Vikonas musste sich verbergen.
Die Götter wussten nun, zu was er im Stande war und sie wurden wachsam…
Doch Vikonas hungerte es nach göttlicher Macht; er war besessen von dem Rausch dieser Kräfte, besessen davon, Götter zu verschlingen…
Und so blieb dem jungen Gott keine andere Wahl, als seine Aufmerksamkeit der Welt der Sterblichen zuzuwenden und über Mittelsmänner seine sinistren Ziele zu verfolgen…

Vikonas kann als eine der gefährlichsten Gottheiten des Multiversums angesehen werden.
Ein Mensch mit der Gabe eines Gottes…
Er hat noch immer das Ungestüm eines Sterblichen, doch ihm fehlt, zum Glück für die Welt der Sterblichen, die Weitsicht und die Erfahrung eines alten Gottes.
Vikonas hungert nach Macht wie kaum ein anderer Gott, doch er ist zu subtilen Mitteln gezwungen, um seine Absichten vor den wachsamen, mächtigeren Göttern geheim zu halten.
Wie kaum ein anderer versteht er es, seine Schlachten in der Welt der Menschen zu schlagen.
Auch wenn Krom einst die große Bühne der Materiellen Ebenen für sein ewiges Kräftemessen mit Saluku bereitete, hat sich Vikonas als einer der Meister auf diesem Spielbrett erwiesen.
Vikonas hungert nach weiteren Domänen und giert vor allem nach Rache, die die Göttin Iljatreska hütet und nach den Geheimnissen untoten Lebens, die Gondrakuul zufolge in Urbistaris versteckt sind.
Nur allzu häufig stachelt er sein Gefolge auf den Ebenen zu Schlägen gegen die Kulte dieser Götter an, um sie für seinen eigenen Vernichtungsschlag zu schwächen.
Vikonas beobachtet das Treiben der Sterblichen ständig und es gibt nur wenige Götter, die auf der Materiellen Ebene so aktiv sind, wie er.
Dennoch zeigt er sich nur selten seinen Anhängern.
In den Wurmrollen, eine der einzigen bekannten Schriften des Vikonas-Kults, wird er als gewaltiger schwarzer Wurm mit ledrigen Flügeln dargestellt, der seine Anhänger verschlingt.
Die Merkanier der Astralen Ebene beschreiben Vikonas als einen großen Wurm mit dem Oberkörper eines Mannes, der mit Säureblitzen wirft.
Der Ebenenwanderer Kilberti wiederum behauptet, Vikonas habe sein Aussehen als Sterblicher wieder hergestellt und nur geringfügige Merkmale würden seine dämonische Ader verraten.
Er wäre in den großen Städten der Ebenen wie Pasmenthor oder Ormal Shar’Rell unterwegs und besuche auch gelegentlich Thevin oder die Insel Tandiak.
Diener des Vikonas machen sich keine Gedanken über das Aussehen ihres Gottes; dennoch schließen sie es nicht aus, daß Vikonas in all’ diesen Formen erscheinen kann, wenn er es wünscht.
Mehr ist jedoch über seine verräterischen Schüler bekannt, die ihm als Herolde dienen.
Sylombas, Ublaskyr und der Schwarze Mognis herrschten als Triumvirat mächtiger Leichname über Vandelari, als Vikonas sie nach seiner Gottwerdung zu sich rief und sie zur Strafe für ihren Verrat zu seinen Sklaven machte.

Oft sind es diese abscheulichen Wesen, die Vikonas’ Augen und Ohren in den Welten der Sterblichen sind und eine Vielzahl scheußlicher Berichte über diese Kreaturen füllen die Archive der Reiche. Doch diese Drei sind nicht die einzigen Herolde des Vikonas; mindestens fünf dieser grauenvollen Wesen dienen dem Wurmgott.
Während der jüngsten Vorfälle in Inspirandor wurde zum ersten Mal eine Kreatur gesichtet, die Überlebende als ‚Apostel des Vikonas’ bezeichneten.
Diese gigantische Wurmkreatur hat die gewaltige Arena der Stadt fast gänzlich zerstört, bevor sie von Inquisitoren des Verkünderordens erschlagen wurde.
Augenzeugen hegten keinen Zweifel daran, daß dieses gewaltige Monstrum mühelos die ganze Stadt hätte zerstören können.
Es heisst außerdem, der Wurm habe Fluten nekromantischer Würmer gespieen, die unzählige Zuschauer in wütende Untote verwandelten.
Ob diese Schauergeschichten allesamt der Wahrheit entsprechen ist nicht bekannt, denn seit dem Geschehen in Inspirandor wurde kein Apostel mehr gesichtet.
Ebenenwanderer kennen allerdings schon seit Jahren die Gerüchte, daß Vikonas’ Festung im Eisigen Abgrund von mehreren gewaltigen Würmern bewacht wird.
Seine Festung – der Verräterturm – liegt auf der Spitze des Berges Glamdrafuul, der sich am nördlichen Ende der Berge des Wahnsinns im Eisigen Abgrund in den finsteren Himmel streckt.
Es ist eine hässliche, stets von Sturm umtoste Festung, die noch kein Ebenenwanderer je von innen gesehen hat.
Viele Magier glauben, daß Vikonas’ Kenntnisse der Schwarzen Magie sich mit der des Gondrakuul messen kann und dass auch seine Sammlung magischer Artefakte beeindruckend sei.
Doch kein Dieb, ob tot oder lebendig, vermag dieses Gerücht zu bestätigen.
Mehrere Hohepriester des Vikonas haben behauptet, dort gewesen zu sein, aber beweisen können sie es nicht.
Die Hänge des Berges sind mit unzähligen Ruinen zyklopischer Bauwerke übersät, in denen widerwärtig entstellte und wilde Dämonen hausen.
In den höheren Regionen kreisen hungrige, untote Vrocks; ganze Schwärme, die immer wieder über die dämonischen Städte an den Hängen des Glamdrafuul herfallen.
Mächtige Geister sollen an die Steine des Berges Glamdrafuul gebunden sein, die jeden mit Flüchen beladen, der sich ungeladen bis zur Spitze vorwagt.
Es heisst, das Erklimmen des Berges würde ewig dauern und nur jene würden zur Spitze gelangen, die der Schleichende Tod empfangen möchte.
Die Gewalten der höllischen Natur baden den Berg in permanente Stürme und feuchte Kälte, die sich an der Spitze des Berges in klirrenden Frost verwandelt.
Viele Gelehrte vermuten, daß Vikonas den Verräterturm seit dem Mord an Madrakentas kaum noch aufsucht. Der Wurmgott hat mächtige Feinde unter den anderen Göttern des Pantheons und so bevorzugt er wahrscheinlich eine gänzlich geheime Zuflucht. Dennoch ist der Verräterturm ein Teil seiner Macht und es mag möglich sein, von dort aus und mit Hilfe von einem seiner Herolde (von denen sich jederzeit mindestens einer dort auffällt) Kontakt zum Schleichenden Tod aufzunehmen.

Vikonas findet seine Anhängerschaft unter allen Rassen.
Er erhört alle, ganz gleich welchem Volk oder welcher Gesinnung sie angehören. Seine Anhängerschaft zieht sich durch alle Völker und Schichten und nur das eigene Maß an Niedertracht und Verderbnis und nicht die Herkunft entscheiden, ob man dem Wurmgott verfällt.
Not, Wut, Rachedurst und Verzweiflung gehören zu den häufigsten Empfindungen, die Sterbliche dazu bewegen, sich mit dem Wurmgott einzulassen.
Ein großer Teil seiner Anhänger weiß gar nicht, daß ihr Wunsch nach Genugtuung erhört wird und die Einflüsterungen und Schicksalsfügungen des Wurmgottes sind oft so subtil, daß sie erst bemerkt werden, wenn ein Sterblicher sich schon an seinesgleichen und seiner Schutzgottheit versündigt hat.
Schon häufiger hat man davon gehört, daß der Wurmgott bevorzugt Priester anderer Götter korrumpiert und diese bis zum Schluss denken, die geheimnisvollen Weisungen, Verlockungen und Ereignisse seien das Werk ihrer Gottheit, die sich von den Verführten schon längst abgewandt hat.
Ein Opfer des Schleichenden Tods bemerkt oft gar nicht, daß es seinen Prinzipien den Rücken kehrt und Dinge in Betracht zieht, die es zuvor für abscheulich befunden hätte. Der Wurmgott flüstert diesen Verführten die Überzeugung ein, daß ihr Handeln rechtens ist und den einzigen Ausweg aus ihrer misslichen Lage darstellt. Vikonas liebt es, sich diesen Unglücklichen in jenen Augenblicken zu offenbaren, in denen ihnen die Konsequenzen ihrer scheußlichen Taten bewusst werden und sich an ihrem Untergang zu ergötzen. Meist werden Vikonas’ Anhänger von Priestern anderer Götter oder Ordnungshütern der Obrigkeit getötet. Viele nehmen sich in den schrecklichen Augenblicken der Erkenntnis auch selbst das Leben.
Doch auch jene, die wissentlich dem Wurmgott Treue geschworen haben, um finstere Ziele zu verfolgen, nehmen oft ein frühes und unerwartetes Ende.
Hündische Verehrung wird dem Wurmgott schnell langweilig und wenn ein Sterblicher gänzlich korrumpiert ist, entledigt sich Vikonas seiner wie einem Spielzeug, dem man überdrüssig wird.
Gemeinden von Vikonas-Anhängern gibt es nicht. Der Schleichende Tod legt keinen Wert auf Legionen von Sterblichen, die ihn anbeten. Er zieht seine Kraft nicht aus der Verehrung durch die Masse, sondern durch die Verderbnis einzelner.
Die Skrigg sind das einzige Volk, das den Schleichenden Tod offen verehrt und ihn zu seinem Schutzpatron erklärt.
Ob Vikonas eine bestimmte Verbindung zu den Skrigg hat, ist nicht bekannt; möglicherweise teilen lediglich viele Angehörige des Volkes seine Weltanschauung.
Vielleicht erfreut der Schleichende Tod sich auch schlicht an dem Netz von Intrigen, Mord und Verrat, das die Skrigg in seinem Namen in der Gesellschaft ihres Volkes spinnen.
In den meisten zivilisierten Reichen, sogar in Tandiak, ist die Anrufung und Verehrung des Vikonas verboten und in Vandelari führt sie ohne Umschweife auf den Scheiterhaufen.
Der Wurmgott wird überwiegend in zivilisierten Gegenden verehrt und auf diese fokussiert er seine Aufmerksamkeit.
Zwar beten auch in ländlichen Gegenden oder der Wildnis Leute um seinen Beistand, so findet sich doch der größte Teil der Verzweifelten und Verbitterten, die Vikonas verehren, unter der Bevölkerung der Städte; oft unter den Armen, Verzweifelten und Mittellosen.
Hochburgen des Vikonas-Kults, wenn eine solche Formulierung angesichts der geringen Anhängerschaft überhaupt angebracht erscheint, befinden sich in Vandelari (und vor allem in Thevin), in Kandamur und den Siedlungen der Emnischen Felder.
Über fast ein Jahrhundert war ein Vikonas-Kult in Kalster sehr aktiv, doch er scheint seit einigen Jahren verschwunden.
In Coldwyn, Ivendhraal und Ustrich wurden auch schon wiederholt Vikonas-Zirkel aufgebracht.
Es gibt keine anderen Religionen die Vikonas und seinen Anhängern wohl gesonnen sind. Selbst Götter wie Saluku oder Nortuma, die dem Schleichenden Tod auf dem ersten Blick ähnlich erscheinen mögen, gehören zu dessen Feinden. Von den meisten guten und rechtschaffenen Religionen wird der Vikonas-Kult geächtet und vor allem die Anhänger der kromanischen Gottheiten und die Diener von Xor, Kreevalta und Tornus gehören zu den erbitterten Widersachern des Wurmgottes. Durch Vikonas’ Gier auf deren Domänen sind die Anhänger von Iljatreska und Gondrakuul in jüngster Vergangenheit häufig Opfer der dämonischen Pläne des Wurmgottes gewesen.

Vikonas’ Priesterschaft ist klein und verschworen.
Im Gegensatz zu jenen, die Vikonas für seine Macht manipuliert und von deren Korruption er sich nährt, gibt es nur eine verschwindend geringe Zahl wirklicher Vikonas-Priester.
Diese Männer und Frauen sind fast immer solche, die den Wurmgott von sich aus aufsuchen. Einige aus reiner Neugier beim Studium okkulter Schriften, andere aus Gier nach Macht und den Geschenken des Wurmgottes.
Oft tun sie dies, weil sie eine gewisse Seelenverwandtschaft zu diesem niederträchtigen Gott verspüren; ein Umstand, der viel über diese Personen aussagt.
Doch Vikonas gewährt nur jenen seine Macht, die seine Verderbtheit teilen und bereit sind, seiner Sache zu dienen.
Und ruchlos und bösartig sind seine Priester durch und durch.
Im Vikonas-Glauben gibt es keine Lehren, die ein Lehrer an einen Schüler weitergeben könnte. Es existieren kaum spirituelle Handlungen, keine Feiertage oder verbreitete heilige Schriften wie in anderen Religionen. Ein junger Priester des Wurmgottes hat nichts zu lernen, außer den Künsten von Lüge, Verführung, Täuschung und Verrat. Gottesdienste und ähnliche Riten existieren nicht; mit Ausnahme der Opferung jener, die ein Priester im Namen seines Gottes verdorben und verführt hat. Auch Tempel des Wurmgottes existieren nicht; höchsten als kleine Schreine, die hinter verschlossenen Türen gut verborgen sind.
Im Gegensatz zu seinen verblendeten und verführten Anhänger machen sich Priester des Wurmgottes keine Illusionen über die Natur ihres Herrn.
Sie wissen, daß einem Gott der Lüge und des Verrats nicht zu trauen ist und die Macht, die er ihnen gewährt, auch dazu genutzt werden kann, sie zu vernichten.
Priester des Vikonas sehen ihren Gott eher als Vorbild denn als Schutzpatron oder schicksalsfügende Kraft. Diese Männer und Frauen wollen es ihm gleich tun und mit seinen Mitteln Macht erlangen und vielleicht selbst Götter werden. Diese Motivation für Verehrung, die andere Gottheiten als blasphemisch ansehen würden, gefällt dem Wurmgott und er bestärkt seine Priesterschaft in dieser Ansicht. Die Priester des Vikonas versuchen, dessen Macht dazu zu nutzen, nicht nur die Ziele des Wurmgottes zu verfolgen, sondern auch ihre eigenen und den Gott der Lüge und des Verrats somit selbst zu hintergehen. Es gehört schon ein gehöriges Quentchen Wahnsinn dazu, den Versuch zu wagen, eine mächtige, skrupellose Gottheit wie Vikonas vom Thron zu stoßen; doch diese verrückten Ambitionen gefallen dem Schleichenden Tod und sichern den Priestern seine Gunst. Vikonas selbst hat gezeigt, daß ein Sterblicher dieses Ziel erreichen kann, wenn er klug und machthungrig genug ist, sich auf dieses Wagnis einzulassen. Für Vikonas sind diese Größenwahnsinnigen Gladiatoren des Chaos und Konkurrenten zugleich. Ein Priester weiß, daß er ein jähes Ende finden wird, wenn sein Handeln den Wurmgott zu langweilen beginnen sollte und so ersinnt er immer dämonischere Pläne und säht beständig Leid, um seinen Herrn zu erfreuen. Je waghalsigere und ambitioniertere Pläne die Priester verfolgen, um so mehr beschenkt Vikonas sie mit Macht, um sie so zu noch monströseren Abscheulichkeiten anzustacheln.
Das jüngste Beispiel einer solchen Spirale des Wahnsinns sind die Taten des kandamur’schen Konsultari Telsuun Splitterhorn, der durch ein Netz von Lügen, Verrat und schwarzer Magie in Vikonas’ Namen ein Inferno entfesselte, wie es auf der Materiellen Ebene kaum ein Zweites gab und das die Metropole Inspirandor in den Eisigen Abgrund stürzte (999 n.K.).
Jene Priester, die Vikonas besonders beeindrucken konnten oder solche, denen es gelungen ist, den Schleichenden Tod ausfindig zu machen, um ihn zu besiegen (und dabei scheiterten), werden von Vikonas manchmal in die Ränge seiner Herolde erhoben. Es ist also durchaus möglich, daß auch Telsuun Splitterhorn, der von Inquisitoren des Verkünderordens erschlagen wurde, eines Tages als Herold seines Gottes auf die Materielle Ebene zurückkehrt.

Überwiegend sind Vikonas’ Auserwählte Einzelgänger, denn kein Priester des Vikonas würde einem anderen seines Schlages freiwillig den Rücken zukehren.
Priester des Wurmgottes arbeiten nie zusammen; es sei denn, ihr Gott oder einer der Herolde befiehlt es ihnen. Solche Kooperationen enden immer mit Tod und Verrat, denn die Priester versuchen sich stets gegenseitig zu hintergehen, um in der Gunst ihres Gottes zu steigen. Ob Vikonas mehr männliche Priester hat als weibliche ist nicht bekannt, denn seine Gefolgschaft ist zu gering, als daß derartige Beobachtungen aussagekräftig wären.
Die meisten Vikonas-Priester haben keine Gemeinde oder Gefolgschaft und leben allein.
Die Armenviertel, Hafenviertel und Altstädte der Metropolen sind ihr Revier; bevorzugt inmitten von Abschaum am Rande der Gesellschaft, der leicht für die Zwecke des Schleichenden Tods zu manipulieren ist.Vorteile und Einschränkungen für Kleriker des VikonasDie Fertigkeiten Bluffen und Handwerk (Giftmischen) sind für einen Kleriker des Vikonas Klassenfertigkeiten. Er erhält einen Klassenbonus von +2 auf Würfe für Bluffen und Handwerk (Giftmischen).
Ein Kleriker des Vikonas ist geübt im Umgang mit Giften. Ab der 1. Stufe erhält er den Zauber Gift Entdecken als zauberähnliche Fähigkeit, die er für je zwei Stufen als Kleriker ein Mal pro Tag anwenden kann. Die Zauberstufe entspricht seiner Klassenstufe als Kleriker. Außerdem erhält ab der 1. Stufe die Fähigkeit Gift Einsetzen.
Gift Einsetzen (AF): Ein Kleriker des Vikonas ist im Umgang mit Giften aller Art geschult. Er riskiert es niemals, sich unabsichtlich zu vergiften, wenn er Gift auf eine Klinge aufträgt.
Wenn ein Kleriker des Vikonas stirbt, verwandelt sich sein Leib in einen Schwarm Vikonaswürmer, die innerhalb von 1W4 Runden verenden. Einer dieser Vikonaswürmer gilt als Körperteil des Klerikers, falls man ihn mit dem Zauber Auferstehung ins Leben zurückholen möchte.

Priester des Vikonas geben sich nahezu nie als solche zu erkennen und führen meist ein Doppelleben. Sie haben keine traditionellen Gewänder, die sie als Kleriker des Wurmgottes ausweisen und die einzigen zeremoniellen Gegenstände, die sie mit sich tragen, sind ein geweihter Dolch und ein geweihter Kelch. Der Dolch dient den Priestern des Schleichenden Todes als Heiliges Symbol.
Kleriker des Wurmgottes streben nach einflussreichen Positionen, in denen sie Macht ausüben und so ihre Ziele verfolgen können.
Wenn ein Vikonas-Priester eine Gefolgschaft um sich sammelt, dann ist dieser nie bewusst, welche Ziele sie tatsächlich verfolgen. Priester des Wurmgottes sind, ebenso wie ihr Herr, Meister im subtilen Manipulieren von Personen und zwingen ihre Untergebenen mit Lügen und Täuschungen Dinge zu tun, deren tatsächlicher Zweck ihnen nicht bewusst ist. Sobald diese Gefolgsleute ihren Zweck erfüllt haben, erleiden sie Unfälle oder scheiden auf andere Weise aus dem Leben, denn ein Vikonas-Priester ist stets darauf bedacht, seine Spuren zu verwischen.
Äußerst mächtige Vikonas-Priester begründen gelegentlich Kulte oder Zirkel von Gläubigen und dies auch nur, wenn es unvermeidbar zum Erreichen ihrer finsteren Ziele ist. Nur ein mächtiger Priester des Wurmgottes ist in der Lage, eine Gefolgschaft, die Mord, Lüge und Verrat als Tugenden empfindet, durch Drohungen und brutale Machtdemonstrationen soweit einzuschüchtern, daß sie seine Befehle gehorsam ausführt. Doch auch diese Kulte und Zirkel sind meist nur einem vorübergehenden Ziel verschrieben und werden vernichtet, wenn sie nicht länger von Nutzen sind.
Priester des Vikonas sind immer von chaotisch-böser oder chaotisch-neutraler Gesinnung. Viele Priester haben Stufen als Schurke oder Zauberer und einige erwerben im Verlauf ihres Aufstiegs Stufen in der Assassin-Prestigeklasse.

Der Vikonas-Kult kennt, im Gegensatz zu anderen Religionen, nur wenige Relikte seiner Gottheit. Aus Vikonas’ Zeit als Sterblicher sind kaum Gegenstände erhalten geblieben. Seine verräterischen Schüler haben seinerzeit das meiste vernichtet. Gelegentlich werden jedoch noch Dinge aus dem Besitz des Vikonas gefunden; wie die Prinubrischen Schriften. Es ist also möglich, daß in Zukunft noch Gegenstände an verborgenen Orten auftauchen, die von der Macht des Wurmgottes durchströmt sind.
Träne des Vikonas: Die Träne des Vikonas ist eines der gefürchtetsten und tödlichsten Gifte, die in Angraenor bekannt sind. Es ist eine klare Flüssigkeit, die völlig geruch- und geschmacklos ist. Dieses Gift ist nicht mit alchemistischen Mitteln herzustellen und nur auf magische Weise zu entdecken. Einzig der Wurmgott selbst kann es kreieren. Priester des Vikonas kennen ein Ritual, während dem sie sich mit einem Vikonas geweihten Dolch schneiden und ihr Blut in einen Kelch (der ebenfalls Vikonas geweiht sein muss) fließen lassen. Wenn der Wurmgott ihnen wohl gesonnen ist, verwandelt sich das Blut nach diesem Ritual in das Gift. Unabhängig von der Menge Blut, die der Priester diesem Zweck opfert, reicht das entstandene Gift nur für eine einzige Anwendung. Auch bei Priestern, die hoch in der Gunst des Schleichenden Todes stehen, ist Vikonas zurückhaltend mit diesem Geschenk. Der Wurmgott gewährt seinen Dienern höchstens ein Mal pro Monat das Geschenk der Träne.
Art: Einnahme
RW: Zähigkeit, SG 25 / 17
Frequenz: 1 Minute (1 RW für sekundären Schaden),
Effekt: 2W6 Konstitutions-Schaden, Tod
Heilung: 1 erfolgreicher Rettungswurf.
Speziell: Wenn ein Charakter Erstschaden erleidet, ihm der RW für den Sekundärschaden jedoch gelingt, erleidet er einen der folgenden Effekte permanent.
Der Effekt wird mit 1W6 ermittelt. Bei mehrfachen Vergiftungen mit der Träne des Vikonas addieren sich diese Effekte. Diese Nebenwirkung der Träne des Vikonas können nur mit bestimmten Zaubern beseitigt werden, die in der letzten Spalte aufgeführt sind.
Fertigkeitswürfe auf Heilkunde haben keine Wirkung auf dieses potente Gift.

W6 Effekt Gegenzauber
1 Abnahme der Sehkraft, permanent -4 auf Würfe für Entdecken, Suchen und Fernkampfangriffe. Heilung
2 Schwäche, permanenter Verlust von 1W8 Trefferpunkten. Wunder, Wunsch
3 Zittrige Hände, permanenter Verlust von 1W4 Geschicklichkeit. Bei Zaubern mit somatischen Gesten besteht eine Chance von 20% für Arkane Zauberpatzer. Dies addiert sich mit der Zauberpatzer-Rate von z.B. Rüstungen. Heilung
4 Lahme Beine, permanente Reduktion der Bewegungsrate um 3m Wunder, Wunsch
5 Angeschlagene Gesundheit, permanenter Abzug von -4 auf alle Zähigkeitswürfe. Heilung
6 Kranker Magen, die Wirkungsweise von Tränken und anderen Substanzen zum Einnehmen verringert sich. Heiltränke regenerieren nur halb so viel TP wie ausgewürfelt. Bei Tränken wie Unsichtbarkeit, Bärenstärke usw. halbiert sich die Wirkungsdauer. Bei der Einnahme von Giften erhält der Charakter allerdings einen Situationsmodifikator von +2 auf den Rettungswurf. Heilung

Der Dolch des Wurmgottes: Diese Dolche +2 haben üblicherweise eine grünlich schimmernde Klinge. Vikonas lässt sie manchmal im Besitz von Priestern erscheinen, denen eine Auseinandersetzung mit Feinden des Glaubens bevorsteht. Wenn ein Priester des Vikonas einen Treffer mit dem Dolch erzielt, zerbricht die Klinge und der Teil, der im Leib des Gegners zurück bleibt, verwandelt sich in einen Vikonaswurm, der sich innerhalb von 1W4+2 Runden zum Gehirn des Gegners frisst (→ Würmer des Vikonas). Nach diesem Treffer löst der Dolch sich auf und verschwindet innerhalb einer Runde. Ein Ungläubiger, der einen Dolch des Wurmgottes in die Hand nimmt, erleidet pro Runde 4W6 Schaden und ist danach für 2W4 Runden benommen (→ siehe DMG S.376).
Die Keule von Yoch: Diese zweihändige Keule aus schwarzem Eisenholz ist mit stählernen Dornen gespickt. Der Griff der Keule ist mit Bändern aus grünem Kupfer versehen. Es heisst, diese Keule habe Yoch gehört, einem fanatischen Priester des Wurmgottes, der 795 n.K. in Kalster gehängt wurde. Angeblich ist die Keule gemeinsam mit ihrem Träger an einem geheimen Ort begraben worden, doch sie tauchte schon einige Jahre später in den Händen von Ublaskyr, einem Herold des Wurmgottes auf, der die Waffe seitdem führt. Es heißt, Yoch’s Macht sei im Augenblick seines Todes in diese Waffe übergegangen und habe der Waffe ihre finsteren Kräfte verliehen. Die Keule von Yoch ist eine unheilige zweihändige Keule +4. Sie wird außerdem so behandelt, als läge der Zauber Entweihen permanent auf ihr. Der dritte Effekt des Zaubers (das Verankern eines Zaubereffektes auf den Wirkungsbereich) entfällt bei der Keule des Yoch jedoch. Bei einem erfolgreichen kritischen Treffer wirkt die Keule Fluch auf das Opfer. Die Zauberstufe für diese Eigenschaft entspricht der Charakterstufe des Trägers. Es heisst, daß ein Teil von Yoch’s Persönlichkeit in der Keule zurück geblieben sei und der Träger der Waffe mit dem Geist des gehängten Priesters kommunizieren kann. Ob Letzteres tatsächlich so ist, vermag nur Vikonas’ Herold Oblaskyr zu sagen.

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