Würmer des Vikonas

997 n.K. fand der wahnsinnige Vikonas-Priester Telsuun Splitterhorn in den Ruinen von Prinubria in Ganiordaes geheimnisvolle Schriften, die möglicherweise von Vikonas selbst geschrieben und von seinen Anhängern dort versteckt wurden, nachdem das Reich der Nekromantenkönige gefallen war. Diese so genannten Prinubrischen Schriften enthielten Aufzeichnungen über eine grauenhafte Seuche; den Wurmfluch.
Der Wurmfluch wird von Würmern übertragen, die zuvor mittels eines nekromantischen Rituals mit der Seuche infiziert werden. Auf gewisse Weise sind diese Kreaturen die Seuche selbst. Wenn sie die Haut einer lebenden Kreatur berühren (meist durch eine gelungenen Berührungsangriff bzw. eines Berührungsangriffs auf Entfernung durch eine bereits infizierte Kreatur), graben sie sich innerhalb von einer Runde in den Leib des Opfers, wobei sie pro Runde einen Punkt Schaden verursachen. Kreaturen mit einem natürlichen Rüstungsbonus von +5 oder mehr sind gegen den Angriff des Wurms immun. Wird der Wurm auf eine andere Weise in den Leib eines Opfers eingebracht (z.B. indem er verschluckt wird), spielt der natürliche Rüstungsbonus keine Rolle. Der Wurm erreicht innerhalb von 1W4 +2 Runden das Gehirn des Opfers, wo er zu fressen beginnt und sich auf asexuelle Weise vermehrt. Während der Wurm sich im Körper seiner Opfer befindet, kann er mit Fluch Brechen oder Krankheit Heilen vernichtet werden. Böses Bannen oder Gift Neutralisieren verzögert das Fressen des Wurms für 10W6 Minuten. Ist ein Opfer von mehreren Würmern infiziert, wirkt einer der erwähnten Zauber auf alle Würmer im Leib der Person. Eine erfolgreiche Probe auf Heilkunde in Verbindung mit chirurgischer Ausrüstung (SG 25) entfernt den Wurm, fügt dem Opfer aber 2W4 +4 Schaden zu. Sobald der Wurm das Gehirn erreicht, verursacht er pro Runde 1W2 Intelligenz-Schaden. Wenn der Intelligenz-Wert des Opfers 0 erreicht, stirbt es und erhebt sich 2W6 +4 Runden später als Vikonas-Zombie. Bis zu diesem Zeitpunkt haben sich 15W20 Vikonaswürmer gebildet, die sich durch das Fleisch der untoten Kreatur graben, aber ihr damit keinen Schaden zufügen. Ein Vikonaswurm kann außerhalb seines Wirtes nicht überleben. Wenn er frischer Luft ausgesetzt wird, stirbt der Wurm innerhalb von 1W4 Runden. Stirbt ein Träger der Wurmseuche, verenden auch die Würmer in seinem Leib. In Flüssigkeiten jeglicher Art überlebt ein Wurm ohne Wirt 2W12 Tage, bevor er stirbt.
Ein Vikonaswurm ist eine winzige magische Bestie, hat eine RK von 10 und 1 TP.
Im Laufe von Splitterhorns Experimenten mit den Würmern und der Seuche sind einige Varianten aufgetaucht. Eine Form des Wurms setzt sich im Gehirn des Opfers fest ohne sich zu vermehren und verursacht 1W2 Intelligenz-Schaden pro Tag. Jede Stunde besteht eine 25%ige Chance, daß das Opfer verwirrt ist, als stünde es unter der Wirkung des Zaubers Verwirrung.
Die Wurmseuche ist extrem gefährlich, da sie aus jedem Opfer, das daran stirbt, einen Untoten macht, der die Seuche weiter verbreitet. Im Jahre 998 n.K. wurde fast die gesamte Bevölkerung der Minenstadt Truvanesh in Kandamur durch die Wurmseuche dahin gerafft.

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